Sonos: Das Multi-Room-Soundsystem im Silvesterparty-Test

Sonos, das ist kabellose Musik in der ganzen Wohnung. Anders als bei AirPlay bietet bietet Sonos ein echtes Multi-Room-Soundkonzept. Was das bedeutet, merkt man, wenn man das WiFi-Lautsprecher-System anschaltet und in jedem Raum der Wohnung auf Wunsch ein anderer Titel läuft. Für unseren Test der Sonos-Modelle hat sich unser Redakteur nicht etwa in ein abgeschirmtes Musikstudio gesetzt, sondern es in einer typischen Alltagssituation getestet – auf seiner Silvesterparty.

Die Vorbereitungen für die Silvester Party sind in vollem Gange. Während sich meine Freundin um Chili con Carne, Knabberkram und Dekoration kümmert, bin ich zuständig für Getränke und Musik. Auf dem Balkon lagern Bier und Cola, die niedrigen Außentemperaturen sorgen für die Kühlung. Somit bleibt mir mehr Zeit das “Wireless HiFi Music System” Sonos für die Party vorzubereiten. Auch wenn sich die Gäste wie so oft auf Wohnzimmer, Esszimmer und Küche aufteilen – dieses Mal soll niemand auf Musik verzichten müssen. Und als Sahnehäubchen wird in jedem Zimmer ein anderer Musikgeschmack bedient.

Genau für solche Ansprüche bietet Sonos das kabellose HiFi Musik System. Neben zwei All-in-One Lautsprechern für kleinere (PLAY:3) und größere (PLAY:5) Räume gibt es beispielsweise auch Sonos CONNECT. Die kleine weiße Box schließt man direkt an einen vorhandenen Verstärker und schon kann man Audio-Daten vom Mac kabellos an die Musikanlage streamen. Für unsere Silvesterparty habe ich mich für ein PLAY:3 in der Küche und eines im Bad, ein PLAY:5 im Esszimmer und ein CONNECT am Verstärker im Wohnzimmer entschieden.

Die Einrichtung über die kostenlose Software ist kinderleicht und man benötigt keinerlei Vorkenntnisse. Ein weiterer Clou: Die Player bauen ein eigenes sicheres Mesh-Netzwerk auf und belasten somit nicht das vorhandene WLAN-Netz. Nachdem auch mein NAS-System eingebunden ist, sind die Grundsteine gelegt und es geht ans Fine Tuning. Die vier Sonos Komponenten werden zunächst in 4 unabhängige Zonen eingeteilt und benannt. Die Musik – die nicht nur von meiner Netzwerkfestplatte sondern auch von Napster, Aupeo! und Co. kommt – steuere ich in der ganzen Wohnung von meinem Telefon aus mit der kostenlosen App für iOS und Android.

Die ersten Gäste sind da. “Ladet euch doch mal die Sonos App runter”, sage ich nach der Begrüßung. Nach einer kurzen Einführung sind die Besucher schwer begeistert, sie können nun die Musikauswahl mitbestimmen.

Während im Wohnzimmer – vom NAS-System geliefert – elektronische Musik spielt, freuen sich zwei Freundinnen über Nas (Anm. d. R. US-amerikanischer Rap-Musiker), welcher gerade über Napster läuft. In der Küche und im Badezimmer liefert der Musikdienst Aupeo! die gewünschten Töne, besonders der New Jazz Kanal auf dem stillen Örtchen kommt gut an.

Kurz vor Mitternacht lasse ich über alle vier Sonos-Geräte eine Sirene in der ganzen Wohnung ertönen, woraufhin die Gäste Raketen und Jacken suchen und wir zusamen vor das Haus gehen.

Wieder in der Wohnung steigt die Lautstärke unserer Gäste und der Sonos Lautsprecher simultan. Musikwünsche und Lautstärke-Anpassungen werden in Null Komma nichts bedient, alles vom Handy, spätestens jetzt sind sogar die weiblichen Gäste beeindruckt.

Als sich – bereits im neuen Jahr – die Gäste allmählich auf den Heimweg begeben, gehören Fragen wie “Wo hast du dieses Musiksystem her?”, “Wie teuer ist sowas?” und “Warum kenn ich das noch nicht?” zur Verabschiedung. Mit einem Hinweis auf den GRAVIS Online Shop drücke ich jedem meiner Gäste die Hand und wünsche einen guten Heimweg. Was bleibt, ist das Bewusstsein eines rundum gelungenen Abends mit Musik für jedermann in jedem Raum.

Übrigens, noch bis zum 17.1.2012 gibt es den Sonos Play:3 zusammen mit der Bridge Basisstation sowie ein kostenloses Upgrade für 1 Jahr Aupeo! Premium für 298,90 Euro. Das Angebot gilt ausschließlich im GRAVIS Online-Shop und nur solange der Vorrat reicht.

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