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Datensicherheit in Apple Qualität


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Wer in der Gegenwart lebt, muss sich früher oder später mit dem Thema Daten­schutz beschäftigen – oder zumindest ansatz­weise die Grund­lagen verstehen. Das gilt für Privat­personen, das gilt aber in ganz besonderem Maße für Unter­nehmer:innen. Spätestens seit den großen Daten­skandalen der letzten Jahre ist eines klar: Informationen sind die Wert­einheit unserer Zeit und wer bestehen will, braucht eine Strate­gie, diese zu schützen.

Dabei beschränken sich sensible Daten heute nicht mehr auf vertrauliche Notizen, Akten, Fotos der letzten Betriebs­feier, Passwörter des Firmen­laptops, Kredit- oder Kunden­karten. Auch Informationen wie die Browser-Historie, das Such­verhalten, der Standort, vielfältige Gesundheits­daten oder Zugriff auf Kontakte, Kamera und Mikrofon fallen in den Bereich des Daten­schutzes.


Wie groß das Thema tatsächlich ist, zeigt sich auch daran, dass die Gesetzgebung in Sachen Daten­schutz angepasst wird, so dass die bisweilen träge Administration der Schnelllebigkeit moderner Medien Rechnung tragen kann. Das neue Bundes­daten­schutz­gesetz regelt dann zum Beispiel, wann Unternehmen eine:n Daten­schutz­beauftrage:n brauchen oder welchen Einfluss der Daten­schutz auf Beschäftigungs­verhältnisse haben soll.

Was also tun, um bei all dem handlungs­fähig zu bleiben? Wir bei GRAVIS empfehlen Apple. Warum? Das haben wir in drei Absätzen für Sie zusammen­gefasst.
Soviel sei an dieser Stelle aber schon verraten: Bei Apple ist Daten­schutz Teil der Firmen­philosophie und Grund­lage der Produkt­entwicklung. Dem­entsprechend müssen Sie sich bei der Ausstattung Ihres Unternehmens nicht aufwendig um Daten­schutz-Konfor­mität bemühen, Sie erhalten Informations­sicherheit bei iPhone, iPad und Mac quasi als Grund­ausstattung mit dazu. Sehen Sie selbst:


1. Verschlüsselung

Die Verschlüsselung des Speichers ist die solide Basis eines jeden Daten­schutzes. Anders gesagt: Daten sind nur dann lesbar, wenn Sie von Ihnen entsperrt sind – ein guter erster Schritt also, um sensible Daten zu sichern. Auf dem iPhone und iPad sind alle Daten grund­sätzlich verschlüsselt. Entsperrt wird mit Codes, Touch ID oder Face ID. Solange der Code nicht weitergeben oder eine weitere Person zu Face ID oder Touch ID hinzufügt wird, sind alle Daten auf dem iPhone und iPad sicher. Auf dem Mac muss die Ver­schlüsselung, genannt FileVault, manuell eingeschaltet werden. Das geht in den System­einstellungen unter Sicher­heit und FileVault.
Es lassen sich übrigens nicht nur eingebaute Fest­platten, sondern auch externe Daten­träger ver­schlüsseln. Wie das geht, lesen Sie auf unserem Blogbeitrag zum Thema.

2. Zugriffskontrolle

Sobald eine neue App installiert und zum ersten Mal gestartet wird, bedarf es einer Reihe von aktiven Zu­stimmungen. Der Zugriff auf Daten wie Standort, Fotos, Mikrofon, Kamera, Gesund­heits­informationen, Kontakte oder Dateien kann granular geregelt, erlaubt oder untersagt werden. Die erteilten und ab­gelehnten Berechtigungen sind dann in den Ein­stellungen einsehbar. Entweder über den Menüpunkt Daten­schutz oder in den Details einer bestimmten App. Beim Mac kann die Freigabe in den System­einstellungen unter Sicherheit im Reiter Daten­schutz eingesehen werden.
Bei einigen Zugriffen erhält man auch nach Zu­stimmung noch eine gesonderte Benachrichtigung. Zum Beispiel beim Standort: Fragt eine App wie Karten diesen ab, wird eine Kompassnadel in der Menüleiste des Macs sichtbar. Auf dem iPhone und iPad erscheint diese neben der Uhr. Und auch der Kamera-Zugriff wird gesondert angezeigt: Unter macOS mit einem grünen Licht neben der Kamera signalisiert. Seit iOS 14 und iPadOS 14 gibt’s auch auf den mobilen Geräten einen kleinen grünen Punkt am oberen Bild­schirmrand.

3. Browser-Tracking

Unsere Reisen durch das Internet, werden beobachtet – ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht. Angaben wie System­sprache, installierte Schrift­arten, Browser Engine, Computer­hersteller, installierte Plug-ins, Bildschirmgröße und vieles mehr – ursprünglich zu technischen Zwecken aufgezeichnet – werden heute von der Werbe­industrie genutzt, um so individuell, so passgenau wie möglich, Produkt­platzierungen vorzunehmen. In anderen Worten: Unsere Vorlieben werden genutzt, um uns zum Einkaufen zu verleiten.
Dieses Webseiten-übergreifende Tracking lässt sich in Safari unterbinden. Das ist – sicher nicht nur aber eben auch – im beruf­lichen Kontext überaus sinnvoll. Auf dem Mac aktivieren Sie die Schranke in Safari > Einstellungen > Datenschutz. Bei iOS und iPadOS finden Sie die Funktion in den Einstellungen > Safari > Cross-Sitetracking verhindern.



Die genannten Daten­schutz-Mechanismen sind in allen Apple Produkten enthalten, wenn nicht von vornherein voreingestellt, dann doch mit wenigen Klicks einstellbar. Was davon für Ihren beruf­lichen Kontext, für Ihr Unternehmen sinnvoll und nötig ist, entscheiden schlussendlich Sie. Wer aber sein Team über Datenschutz-Möglich­keiten und potentielle Gefahren von Daten­schutz­lücken aufklären möchte, dem empfehlen wir das Thema gezielt aufzugreifen. Vielleicht in Form eines Webinars oder als fester Bestandteil des Onboardingprozesses.

Für alle Fragen, die nun noch offen sind oder sich bei Ihnen vielleicht gerade erst stellen, stehen wir Ihnen mit Rat, Tat und Fach­wissen zur Seite. Auf Wunsch erörtern wir das Thema Daten­schutz gemeinsam, erklären Produkte und empfehlen Vorgehens­weisen. Nutzen Sie unsere Erfahrung für Ihren Datenschutz.

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    Änderungen und Irrtümer vorbehalten.