Den Fotoapparat gibt es zwar schon bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts, die damit verbundenen Entwicklungen sind aber noch lange nicht zu Ende. Neuester Trend ist die 360-Grad-Fotografie. Wir erklären, wie mit dem iPhone die Rundumaufnahmen entstehen und wie diese angesehen werden können.

Der Unterschied zwischen einem normalen Foto und einer 360-Grad-Aufnahme ist, dass ein einfaches Foto nur einen winzigen, rechteckigen Teil der Realität abbildet – quasi wie ein starres Fenster in eine andere Welt. Eine 360-Grad-Aufnahme speichert hingegen die komplette Umgebung: oben, unten, links, rechts, vorne und hinten. Durch Wischgesten können solche Bilder in speziellen Apps aufgerufen werden. Noch cooler: In VR-Brillen lassen sich 360-Grad-Aufnahmen erleben, als wäre man vor Ort. Die Szene um einen herum kann einfach durch die Bewegung des Kopfes betrachtet werden.

 

Mini-360-Grad-Aufnahme: Panoramen

Schon jetzt schlummert in jedem iPhone und iPad die abgespeckte Version einer 360-Grad-Kamera. Mit der Panorama-Funktion könnt ihr nämlich das Blickfeld der Kamera drastisch erweitern, allerdings nur nach links und rechts oder nach oben und unten. Ziemlich cool wirken Panorama-Aufnahmen, wenn ihr diese auf Facebook hochladet: Statt sie in die Länge zu ziehen, stellt Facebook diese Aufnahmen in einem speziellen Panorama- und 360-Grad-Fenster dar, in dem ihr euch durch Wischgesten auf dem iPhone und iPad oder Mausklicks auf dem Rechner bewegt. Panorama-Aufnahmen erstellt ihr in der Kamera-App, indem ihr ganz nach rechts zur Funktion „Pano“ wechselt.

 

 

Für Außenaufnahmen: Google Street View

Mit Google Street View versetzt ihr euch per Fingertipp in eine fremde Stadt und blickt mit Wischgesten um euch herum. An Orten, an denen es keine Street-View-Aufnahmen gibt, könnt ihr selbst Panoramen erstellen. Dazu tippt ihr einfach in Google Street View unten rechts auf das Kamera-Symbol und wählt „Kamera“. Jetzt dreht ihr euch entsprechend den Informationen auf dem Bildschirm um die eigene Achse. Das iPhone nimmt dabei automatisch Aufnahmen auf. Anschließend könnt ihr die Aufnahme bei Street View veröffentlichen. Das Resultat hängt stark davon ab, wie präzise ihr euch zwischen den Aufnahmen bewegt.

 

 

Profi-Fotos mit Insta360 Nano

Nicht nur schnellere, auch deutlich präzisere Aufnahmen liefern spezielle 360-Grad-Kameras wie die Insta360 Nano. Die Kamera wird einfach direkt am Lightning-Port des iPhones angeschlossen und kann anschließend direkt eingesetzt werden. Das iPhone ist aber keine Pflicht: Alternativ werden die gemachten Aufnahmen nämlich auch auf einer MicroSD-Karte gespeichert. So kann die Kamera sogar an Objekten wie einer Drohne befestigt werden.

Im Vergleich zu den im App Store erhältlichen 360-Grad- und Panorama-Apps könnt ihr mit der Insta360 nicht nur Fotos, sondern sogar 360-Grad-VIDEOS aufzeichnen und so zum Beispiel die Highlights eines Kindergeburtstags dokumentieren oder ein Video von euch beim Tandemsprung machen. Wenn ihr wissen wollt, wie Fotos und Videos der Insta360 aussehen, empfehlen wir euch die kostenlose Insta360-Nano-App. Hier findet ihr direkt nach dem Start einige Beispiele der verschiedenen Effekte.