Energie sparen mit Stil: Smart Home und Homeoffice nachhaltig gestalten

Die steigenden Energiepreise beschleunigen gerade den Weg zur Energiewende. Jeder kann etwas tun, um seine persönliche Energiebilanz zu verbessern und nachhaltiger zu leben. Wir geben Tipps, wie ihr durch euer Verhalten und im Smart Home Energie sparen könnt.

Steigende Energiepreise drohen für viele Verbraucherinnen und Verbraucher zu einem existenziellen Problem zu werden. Bis die Energiewende für neue Stabilität sorgt, ist noch ein langer Weg. Wir geben Tipps, wie ihr durch euer Verhalten und im Smart Home Energie sparen könnt.

Erster Schritt: Stromfresser erkennen und ausschalten

Klar, Strom lässt sich überall sparen. Aber es kommt darauf an, an der richtigen Stelle zu sparen. Laut Verbraucherzentrale verbrauchen Kommunikation und Unterhaltung fast ein Drittel des Stroms in einem Haushalt, also Computer, Fernseher, Spielekonsolen und ähnliche Geräte. Typische Stromfresser sind auch veraltete Haushaltsgeräte wie die Waschmaschine oder Kühl- und Gefriergeräte. Erstaunlich: Die Umrüstung auf eine moderne, energieeffiziente Heizungspumpe kann bis zu 90 Prozent Strom einsparen.

Smarte Dose: Fibaro Wall Plug misst den Stromverbrauch. | Foto: Fibaro

Es lohnt sich also, beim Kauf von Neugeräten auf energieeffiziente Geräte zu setzen. Tipp, um heimlichen Stromfressern auf die Schliche zu kommen: Fühlt sich ein Netzteil auch im ausgeschalteten Zustand warm an, dann verbraucht das Gerät weiter Strom. Wenn ihr genau wissen wollt, was ein Gerät verbraucht, schaltet einen Strommesser wie den Fibaro Wall Plug zwischen Steckdose und Verbraucher. Der Adapter misst nicht nur den Stromverbrauch, sondern kann auch über das WLAN per App aus der Ferne an- und ausgeschaltet werden.

Kann Smart Home wirklich Energie sparen?

Die Umrüstung auf energieeffiziente Geräte ist nur der erste Schritt. Mit der Einrichtung eines Smart Home und der intelligenten Steuerung eurer Haustechnik könnt ihr weiter Kosten senken. Untersuchungen des Fraunhofer Institut für Bauphysik zeigen, dass eine intelligente Heizwärmeregelung unter Idealbedingungen auf Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent kommt. Dabei macht ihr euch zunutze, dass ihr im Smart Home Energieflüsse viel individueller regelt. Ihr könnt Routinen und Zeitpläne festlegen, Sensoren einbinden und eure Anlage daheim auch von jedem Ort der Welt über euer Smartphone überwachen und steuern. Das gilt für die Heizung genauso wie das Schalten von Steckdosen, das Steuern von Rollläden und die Programmierung der Beleuchtung.

Vielleicht habt ihr den Eindruck, dass der Effekt einzelner Maßnahmen zu vernachlässigen ist. Aber im intelligenten Zusammenspiel von Heizung, Beleuchtung und anderer Komponenten könnt ihr schnell mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Wir zeigen euch, wie ihr im Smart Home Energie sparen könnt.

Smart Home: Energie sparen mit sparsamer Beleuchtung

Glüh- und Halogenlampen sind Auslaufmodelle. Beleuchtungen mit energieeffizienten LEDs verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom. Wenn ihr herkömmliche Glühbirnen etwa gegen Philips Hue White E27 Bluetooth Leuchten tauscht, könnt ihr bis zu zehn dieser smarten Lampen per App schalten und dimmen. Andere Leuchten wie die White & Color Ambiance sind darüber hinaus in der Lage, neben Weiß in 16 Millionen anderen Farben zu leuchten. Das Promo-Starterset bestehend aus drei Philips Hue LED-Lampen und der Hue Bridge zur Steuerung von bis zu 50 Lampen erleichtert euch den Einstieg in die Welt der Smart-Home-Beleuchtung.

Starter-Set: Mit drei Lampen und einer Bridge ins Philips-Hue-System einsteigen. | Foto: Philips

Weil die Hue-Lampen auch im ausgeschalteten Zustand wegen des eingebauten WLAN noch ungefähr 0,5 Watt beanspruchen, unterscheidet sich der Verbrauch nicht wesentlich von einer Energiesparlampe. Dafür ist der Betrieb sehr viel komfortabler und vielseitiger. Anders als bei herkömmlichen Lampen könnt ihr durch die Programmierung von Szenen und Routinen die Beleuchtungsintensität und Dauer gezielt steuern und eure Nutzung weiter optimieren. Den größten Effekt erzielt ihr, wenn ihr Bewegungsmelder installiert. Dann schaltet sich das Licht nach einigen Sekunden oder Minuten von allein wieder aus.

Wenn ihr Energie sparen und dabei auch noch Wert auf gutes Design legen wollt, bringt ihr mit dem Nanoleaf Canvas Starter Kit Lichtkunst in eure vier Wände. Das modulare LED-Lichtsystem ist stromsparend und besonders langlebig. Farbe und Helligkeit der Module lassen sich programmieren oder im Rhythm Modus auch durch Musik steuern. Bei Nanoleaf könnt ihr zudem mit den Formen spielen. Neben dem rechteckigen Canvas-Design gibt es auch noch Linien und Dreiecke. Ein guter Einstieg ist auch hier das Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit.

Energiesparende Lichtkunst: Die LED-Kacheln von Nanoleaf sind der Wandteppich von heute. (Foto: Nanoleaf)

Einfach abschalten: Mit Smart-Home-Steckdosen und Bewegungsmeldern clever sparen

Lampen, die mit einem Netzteil betrieben werden, ziehen auch im ausgeschalteten Zustand oft weiter Strom. Gleiches gilt auch für Spielekonsolen, Receiver und andere Elektrogeräte. Koppelt man diese Geräte mit einer schaltbaren Steckerleiste stellt ihr sicher, dass alle Geräte komplett vom Stromnetz getrennt sind und im Standby-Modus keine Energie mehr verbrauchen.

Smarte Leiste: Beim Eve Energy Strip lassen sich die drei Steckdosen einzeln steuern. | Foto: Eve

Besonders intelligent löst ihr diese Aufgabe mit dem Eve Energy Strip. Die drei Steckdosen der smarten Steckdosenleiste könnt ihr unabhängig voneinander über die Home-App, Siri oder andere HomeKit-Apps auf eurem iPhone, iPad oder Mac steuern – und auch komplett abschalten. Außerdem schützt der Eve Energy Strip eure Geräte vor Überspannung, Stromstößen und Leistungsspitzen.

Wenn ihr nur eine einzelne Steckdose smart schalten wollt, hilft euch der oben bereits erwähnte Fibaro Wall Plug oder auch die smarte Steckdose Eve Energy weiter. Habt ihr bereits Lampen von Philips Hue installiert, könnt ihr euer System einfach mit der Philips Hue Smart Plug erweitern und auch herkömmliche Lampen über das Smartphone steuern.

Unter Strom: Eve Energy macht Steckdosen smart. | Foto: Eve

Gute Effekte erzielt ihr auch mit Bewegungsmeldern. Eve Motion beispielsweise steuert Beleuchtung und Geräte, sobald ihr einen Raum betretet oder auch wieder verlasst. Damit vermeidet ihr, dass unnötig Strom verbraucht wird, weil ihr vergessen habt, den Lichtschalter zu betätigen. Vorteil bei Eve Motion: Der auch für den Außeneinsatz geeignete Bewegungsmelder lässt sich dank Thread-Kompatibilität einfach in bestehende Netzwerke integrieren und mit Regeln kombinieren. So sorgt der eingebaute Lichtsensor beispielsweise dafür, dass die Beleuchtung nur dann angeht, sobald das Tageslicht nicht mehr ausreicht.

Reagiert auf Licht und Bewegung: Eve Motion lässt sich komfortabel in bestehende Netzwerke integrieren. (Foto: Eve)

Drück mich: Mit intelligenten Schaltern Lampen und andere Geräte steuern

Dass ihr eure im Smart Home eingebundenen Geräte per App steuern könnt, ist selbstverständlich. Zusätzlich könnt ihr aber auch in euren Räumen intelligente Schalter installieren, um Beleuchtung zu dimmen oder programmierte Routinen auszulösen. Der Senic Friends of Hue Smart Switch beispielsweise ist kompatibel mit Lichtsystemen von Philips Hue und kann mithilfe der beiliegenden Klebepunkte einfach an jeder Wand oder anderen Oberfläche angebracht werden.

Klickt smart: Der Senic Friends of Hue Smart Switch ist immer griffbereit. | Foto: Senic

Besonders clever: Die zum Auslösen des jeweiligen Signals notwendige Energie produziert ihr jedes Mal, wenn ihr den Schalter drückt. Es sind also keine Batterien notwendig und der Schalter muss auch nicht ans Stromnetz angeschlossen werden.

Auch mit den Flic Smart Button könnt ihr Smart-Home-Geräte steuern oder komplexe Funktionen mit einem Klick auslösen. Ihr entscheidet, was passieren soll, wenn eine Taste gedrückt, doppelt gedrückt oder gehalten wird. Mit den mitgelieferten Aufklebern merkt ihr euch die zugewiesene Funktion. Die Tasten haften wie ein Magnet auf jeder Oberfläche. Praktisch: Mit dem HID-Protokoll könnt ihr die Flic Smart Button auch per Bluetooth mit dem Computer verbinden und als Tastaturcontroller verwenden. Auch der Einsatz als MIDI-Taste zur Instrumentensteuerung ist möglich.

Drücken oder gedrückt halten? Das ist die Frage beim Flic Smart Button. | Foto: Flic

Ein guter Anfang ist das Flic Smart Button Starter Kit mit vier Tasten, verschiedenen Aufklebern und einem Hub zur dauerhaften Einbindung ins WLAN. Anschließend könnt ihr das System mit dem Flic 2 Smart Button Double Pack immer wieder erweitern.

Heizkosten sparen: Wärme und Raumklima im Smart Home intelligent regeln

Angesichts der steigenden Energiepreise ist der Anreiz groß, die Heizkosten dauerhaft zu senken. Herzstück sind smarte Thermostate, die euren Wärmeverbrauch energieeffizient regeln. Eve Thermo gibt es bereits in der vierten Generation und passt die Raumtemperatur eurem Tagesablauf an, wahlweise per App, Sprachsteuerung, über Zeitpläne oder das integrierte Touch-Bedienfeld. Das Thermostat ist HomeKit-kompatibel und verbindet sich per Bluetooth mit eurem iPhone, iPad, ohne dass eine Bridge – also ein verbindendes Steuergerät – zum Einsatz kommt.

Alles geregelt: Eve Thermo lässt sich einfach an den Heizkörper montieren. | Foto: Eve

Mit Eve Thermo geht Energiesparen ganz automatisch. Das Thermostat pausiert automatisch das Heizen, während ihr lüftet – entweder weil das Gerät einen starken Temperaturabfall erkennt oder ein Signal von Eve Door & Window erhält. Dabei handelt es sich um Kontaktsensoren, die ihr einfach an eure Fenster und Türen anbringt.

Heiz-Stopp: Eve Door & Window meldet, wenn ein Fenster geöffnet ist. | Foto: Eve

Weitere sinnvolle Ergänzung ist Eve Room, ein smarter Sensor zum Überwachen von Raumklima und Lüftungsqualität. Eingebunden in euer Smart-Home-System sendet der Sensor beim Erreichen bestimmter Werte automatisch Signale an Thermostate oder Raumlüfter.

Wer vielleicht schon Produkte von Netatmo hat, kann sein System um die smarten Thermostate von Netatmo erweitern. Im Starterpaket sind zwei Heizkörperthermostate enthalten. Weitere Thermostate lassen sich problemlos über die App in das System hinzubuchen. Ihr erstellt mit der App eine Raum-für-Raum-Planung und steuert die Bereiche eurer Wohnung individuell und effizient – bis zu 37 Prozent Energieeinsparung sind laut Hersteller möglich. Die Thermostate erkennen automatisch die Bedingungen im jeweiligen Raum und passen die Heizung automatisch an die Intensität der Sonneneinstrahlung oder geöffnete Fenster an. Darüber hinaus könnt ihr die Temperatur aber auch direkt am Thermostat regeln.

Mit Temperaturanzeige: Die smarten Heizkörperthermostate von Netatmo (Foto: Netatmo)

Ressourcen sparen im Homeoffice: Drucker, Bildschirm und andere Geräte bewusst auswählen

Im Homeoffice kommt ihr ohne externen Bildschirm und Drucker meist nicht aus. Deshalb ist es umso wichtiger, bei der Wahl der Geräte auf ressourcenschonende Modelle zu achten. Ein Indiz beim Kauf von Displays sind die ausgewiesenen Energieeffizienzklassen von A+++ (geringer Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch).

Aber auch innovative Funktionen helfen der Umwelt. Monitorhersteller EIZO beispielsweise sorgt mit EcoView dafür, dass die Helligkeitswerte sich automatisch der Umgebungsbeleuchtung anpassen – das spart circa 30 Prozent Strom im Vergleich zu einem permanent bei voller Helligkeit betriebenen Monitor. Ein weiteres Plus: Der EV2460 – in schwarz und weiß erhältlich – verfügt über einen mechanischen Netzschalter. Schaltet ihr den Monitor aus, verbraucht das Gerät gar keinen Strom. Im Stand-by-Modus liegt der Verbrauch bei höchstens 0,5 Watt.

Null Strom: Der integrierte Netzschalter trennt den EIZO FlexScan EV2460 vollständig vom Stromnetz. (Foto: EIZO)

Auch beim Drucker könnt ihr mit den richtigen Geräten die Umwelt positiv beeinflussen. Die EcoTank-Modell von Epson verzichten auf herkömmliche Druckerpatronen und arbeiten stattdessen mit Tintentanks. Beim Epson EcoTank ET-2826 ersetzt ein Flaschenset bis zu 70 Tintenpatronen und reicht für bis zu 4.500 Seiten in Schwarzweiß und 7.500 Seiten in Farbe. Für Duplexdruck ist das Modell EcoTank ET-2856 geeignet. Aber egal, für welches Modell ihr euch entscheidet: Je weniger ihr ausdruckt, desto besser für die Umwelt.

Weniger Müll: Die EcoTank-Modelle von Epson verzichten auf Patronen und schonen die Umwelt. (Foto: Epson)

Tipp: Achtet generell beim Kauf auf nachhaltige Produktion, Lieferketten oder Funktionen. Ein Beispiel ist Networx Greenline. Die Serie hat sich darauf spezialisiert, mobiles Zubehör umweltschonend herzustellen. So bestehen die Daten- und Ladekabel aus einer Kabelummantelung mit 30 Prozent Strohanteil. Auch das Schnellladegerät mit bis zu 38 Watt Ausgangsleistung besteht aus der Kombination aus Stroh und TPE (thermoplastische Elastomere) ist eine umweltschonende Alternative zu klassisch fabrizierten Produkten.

Praktisch und nachhaltig: Networx Greenline Dual-Port-Netzteil (Foto: Networx)

Die Verpackung aus widerstandsfähigem und biologisch abbaubarem Kraftpapier verringert Müll und sorgt dafür, dass der ökologische Fußabdruck möglichst gering bleibt. Dass Recycling auch stilvoll geht, zeigt Networx bei den Greenline Neopren Sleeves für MacBook und iPad. Die Hüllen bestehen zu 100 Prozent aus recycelten Neopren-Fasern und schützen die Geräte passgenau gegen Kratzer und Stöße.

Schütz nachhaltig: Die Hüllen der Networx Greenline bestehen aus recyceltem Neopren. (Foto: Networx)

Clever handeln: Wie kann ich aktiv Strom im Haushalt sparen?

Smart-Home-Installationen in Kombination mit modernen, energieeffizienten Geräten helfen euch, Energie und Geld zu sparen. Ihr könnt aber auch immer noch selbst etwas tun, um mit Ressourcen verantwortungsvoller umzugehen. Entscheidet sind das Zusammenspiel und Kontinuität. Hier ein paar einfache Tipps, die ihr in euren Alltag einbauen könnt.

Kühlschrank: Zum Kühlen eurer Lebensmittel sind 7 Grad im oberen Fach ausreichend. Im Gefrierschrank sollten minus 18 Grad eingestellt sein. Aber nicht nur die Temperatur auch der Standort haben erheblichen Einfluss auf den Stromverbrauch. So ist es wichtig, den Kühlschrank nicht direkt neben Herd oder Heizung zu platzieren. Achtet außerdem immer auf eine ausreichende Luftzirkulation, indem ihr das Gerät niemals direkt an eine Wand stellt.

Spül- und Waschmaschine: Macht die Geräte ausreichend voll und nutzt – wenn vorhanden – das Eco-Programm. Das dauert zwar etwas länger, spart aber Wasser und Energie. Ein hoher Schleudergang bei der Waschmaschine reduziert die Zeit im Trockner, weil die Wäsche weniger nass ist. Noch besser: Lasst die Wäsche an der Luft trocknen.

Herd und Backofen: Beim Backen spart Umluft laut Verbraucherzentrale etwa 15 Prozent Energie im Vergleich zu Ober- und Unterhitze. Bei den meisten Speisen könnt ihr aufs Vorheizen verzichten und den Backofen zudem etwas früher ausmachen. Nutzt beim Kochen Deckel und zum Erhitzen von Wasser den Wasserkocher.

Badezimmer: Der Sparduschkopf in Badewanne und Dusche sowie ein Strahlregler am Wasserhahn sorgen dafür, dass weniger warmes Wasser verbraucht wird.

Spart Wasser: Das Eve Aqua Bewässerungssystem sorgt für einen geregelten Wasserfluss. | Foto: Eve

Garten: Wenn ihr einen Garten habt, den ihr bei den Hitzeperioden regelmäßig wässern müsst, hilft euch ein smartes Bewässerungssystem wie Eve Aqua. Per App steuert ihr den Wasserfluss oder programmiert Zeitpläne. Außerdem schaltet das Gerät automatisch ab, wenn ihr mal vergesst, den Hahn zuzudrehen.

Weitere Tipps zum Energie sparen im Haushalt findet ihr unter anderem auf den Webseiten der Verbraucherzentrale und des WWF.

Étienne

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