Das beste MagSafe-Zubehör in 2021

Magnete in der Rückseite des iPhones vereinfachen kabelloses Aufladen und ermöglichen jede Menge cooles Zubehör.

Drahtlos aufladen lässt sich das iPhone schon seit dem iPhone X und iPhone 8. Dabei setzt Apple auf Qi, einen Universal-Ladestandard des Wireless Power Consortium. Qi-fähige Ladegeräte findet ihr zum Beispiel in Fahrzeugen, Cafés, Hotels, Flughäfen oder Möbeln. Im Vergleich zum Kabel ist Qi aber deutlich langsamer. Dieses Problem behebt MagSafe und schafft gleichzeitig neue Möglichkeiten.

Magnetischer Ring für perfekte Positionierung

Wenn ihr ein iPhone 8 oder neuer habt, stehen euch mehrere Lademethoden zur Verfügung:

  • Qi-Ladepad mit 5 W: Sehr langsam, dafür drahtlos bequem

  • Qi-Ladepad mit 7,5 W: Maximale Leistung für Qi, aber langsamer als mit Kabel

  • iPhone-Standardladegerät mit 5 W: Normale Ladegeschwindigkeit mit Kabel, schneller als Qi

  • 10-Watt-Adapter, zum Beispiel vom iPad: Etwas schneller als mit Standard-Adapter

  • USB-C-Netzteil mit 18 W oder mehr: Super schnelles aufladen mit Kabel

Das USB-C-Netzteil mit 18 Watt oder mehr (20 Watt oder mehr beim iPhone 12 und neuer) bieten in jedem Fall die schnellste Ladegeschwindigkeit. Dass drahtloses Laden langsamer ist, liegt an der nicht immer optimalen Positionierung auf dem Ladepad sowie der Wärmeentwicklung. Wird das iPhone zu warm, reguliert es die Ladegeschwindigkeit runter. MagSafe sorgt mit Magneten in der iPhone-Rückseite und dem MagSafe-Ladegerät für optimales Aufliegen. Dadurch erreicht ihr bis zu 15 Watt – die doppelte Leistung im Vergleich zu Qi. MagSafe kombiniert also alle Vorteile der genannten Ladetechnologien: Hohe Ladegeschwindigkeit mit drahtlosem Komfort. Zudem erlaubt MagSafe die Verwendung des iPhones während des Ladevorgangs.

Grafik: MagSafe Funktion | Apple

Praktische Ladestationen

Mit den Magneten auf der Rückseite des iPhones präsentiert ihr euer iPhone außerdem mit Stil auf dem Schreib- oder Nachttisch. Wer bereits ein MagSafe-Ladegerät von Apple hat, kann dieses einfach in den günstigen Twelve South Forté Ständer einklicken. Die dreh- und schwenkbare Halterung ist so auch perfekt geeignet als Halterung für FaceTime-Anrufe oder Videostreaming. Praktisch: wenn ihr das Ladepad komplett nach oben kippt, könnt ihr sogar eure AirPods drahtlos betanken.

Grafik: Montage | Twelve South Forte | Twelve South

Ladet ihr iPhone und AirPods oft gleichzeitig auf, lohnt sich eine Ladestation mit integrierter AirPods-Ladeschale. Der Satechi Aluminium 2-in-1 Magnetic Wireless Charging Stand und Belkins Boost Charge Pro 2-in-1-Ladegerät enthalten im Fuß eine Ladefläche für die Kopfhörer. Zudem ist in beiden das MagSafe-Ladegerät integriert und ihr müsst dieses nicht zusätzlich kaufen. Wichtig: Der Satechi-Ständer lädt euer iPhone mit bis zu 7,5 Watt und die AirPods mit bis zu 5 Watt gleichzeitig. Die Ladestation von Belkin schafft hingegen bis zu 15 Watt und ist damit etwas schneller. Noch ein echter Tipp für die Apple-Power-Nutzer unter euch ist das Belkin Boost Charge 3-in-1-Ladegerät mit zusätzlicher Ladefläche für die Apple Watch.

Grafik: Satechi Aluminium und Belkin Boost Charge | Satechi

Für digitale Nomaden ist Apples MagSafe Duo ein unglaublich praktischer Begleiter. Das Ladegerät lädt iPhone, Apple Watch, AirPods und andere Qi-zertifizierte Geräte gleichzeitig. Dank USB-C-Anschluss könnt ihr dafür sogar das Ladekabel eures MacBooks verwenden. Und wenn der Akkustand 100 Prozent anzeigt, klappt ihr das Ladegerät einfach wie eine Geldbörse zusammen und steckt es in eure Tasche.

Grafik: Montage | MagSafe Duo | Apple

Automa(gne)tisch

Navi-Apps vereinfachen die Orientierung an unbekannten Orten. Doch das stets eingeschaltete Display und die permanente GPS-Ortung sorgen für beträchtlichen Stromverbrauch. MagSafe erspart euch nicht nur das nervige anstecken des Kabels vor jeder Fahrt, sondern vereinfacht auch die Montage im Auto. Belkins Kfz-Lüftungshalterung PRO mit MagSafe und das Adam Elements OMNIA C2 funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Einsteigen, iPhone in die magnetische Halterung legen und der Ladevorgang startet. Beide Halterungen montiert ihr einfach auf die Lüftungs-Lamellen.

Grafik: Montage | Lüftungshalterung von Belkin und Adam Elements

Smartphone, Ausweis und Akku

Statt dickem Geldbeutel mit Kredit- und Kundenkarten reicht heute das iPhone. Fast, denn bis auch Führerschein und Ausweis im Smartphone verfügbar sind dauert es noch eine Weile. Zumindest stehen mit iOS 15 die Voraussetzungen, auch die beiden letzten Karten zu digitalisieren. Aktuell laufen in einigen US-Bundesstaaten erste Tests. Wann Führerschein und Personalausweis in Deutschland Einzug in die Wallet-App halten, ist noch offen. Allerdings arbeitet hierzulande das Innenministerium an einer alternativen Lösung, die im kommenden Jahr starten soll.
Bis es soweit ist, sollte mindestens der Personalausweis immer mit am Mann oder an der Frau sein. Und auch dieses Problem löst MagSafe elegant: Statt Ladegerät dockt ihr einfach das Apple iPhone Leder Wallet auf die Rückseite eures iPhones an. Schon habt ihr Platz für bis zu drei Karten. Und geht das Wallet verloren, aktiviert ihr einfach den „Verloren“-Modus und könnt so dem Finder eure Telefonnummer anzeigen. Wenn ihr auf die „Wo ist?“-Technik verzichten könnt, ist das Decoded MagSafe Card Sleeve eine günstige Alternative.

Grafik: Montage | MagSafe Wallet | Apple

An manchen Tagen wird das iPhone besonders beansprucht. Bei einer Foto-Safari im Urlaub zum Beispiel, wenn ihr mehrere Folgen der Lieblings-Serie während des Flugs schaut oder wenn mehrere Videotelefonate anstehen. Mit Apples externer MagSafe-Batterie ladet ihr euer iPhone auch unterwegs schnell und ohne nervige Kabel auf. Besonders cool: Der Akku kommuniziert seinen Ladestand an euer iPhone. So habt ihr im Akku-Widget immer einen Überblick darüber, wann ihr euren kleinen Helfer in der Not mal wieder ans Kabel hängen müsst.

Bei der Hülle auf „MagSafe“ achten
Wenn ihr eines der genannten Produkte verwenden wollt, achtet darauf, dass eure iPhone-Hülle MagSafe-kompatibel ist. Bei besonders dünnen Kunststoff-Hüllen funktioniert MagSafe meist trotzdem, da die Magnete aber nicht komplett aufliegen, ist die Haftung nicht ganz so stark. Bei bestimmten Szenarien wie der Verwendung im Auto kann das iPhone durch Erschütterungen so leichter den Halt verlieren. Spezielle MagSafe-Hüllen bieten die gleiche „Anziehungskraft“ wie ohne Hülle.
Étienne

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