In drei Schritten zum perfekten Mac

Hallo neuer Mac! Wir zeigen, worauf es bei der Wahl eines neuen Apple-Rechners ankommt.

Mit macOS 13 „Ventura“, das voraussichtlich im September erscheint, erweitert Apple einmal mehr euren Mac um einige spannende Funktionen. Unsere drei Highlights: Stage Manager für besseres Multitasking, die Möglichkeit iMessage-Nachrichten nachträglich zu bearbeiten sowie die Kamera-Übergabe, das das iPhone zur Webcam für den Mac macht. Allerdings kommen Macs aus 2017 und älter nicht mehr in den Genuss des kostenlosen Upgrades. Und einige Funktionen setzen einen Mac mit M1- oder M2-Chip voraus. Der Leistungssprung ist im Vergleich zu früheren Macs mit Intel-Prozessor allerdings derart riesig, dass wir guten Gewissens sagen können: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen neuen Mac!

Desktop- oder Laptop-Mac?

Die wichtigste Frage beim Kauf eines neuen Macs: Wo verwendet ihr den Rechner primär? Wenn die Antwort „am Schreibtisch“ lautet, lohnt sich ein iMac, Mac mini oder Mac Studio. Doch gleich vorab: Auch ein MacBook wird mit nur einem Kabel und einem externen Display zum Schreibtisch-Rechner. Apples Desktop-Rechner enthalten aber von Haus aus mehr Anschlüsse als MacBooks und bieten eine aufgeräumtere Optik.

Wer Wert auf einen sauberen Schreibtisch legt bekommt mit dem iMac ein absolutes Design-Highlight. Computer und Display aus einem Guss gibts in den Farben Blau, Grün, Rosé, Silber, Gelb, Orange und Violett – eine farblich passende Tastatur, Maus oder Trackpad inklusive. Konfigurationsmöglichkeiten gibt’s nicht nur hinsichtlich der Farbe, sondern auch bei den inneren Werten. Arbeitsspeicher und SSD-Speicher könnt ihr gegen Aufpreis erhöhen und so für noch mehr Leistung sorgen. Für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz gibt’s den iMac zudem in einer Version ohne Standfuß, dafür aber mit VESA-Adapter.

Der iMac bietet ordentlich Leistung und sieht nebenbei verdammt gut aus. | Bild: Apple

Falls ihr schon einen guten Monitor habt oder aber eine andere Größe bevorzugt, bekommt ihr mit dem Mac mini quasi einen iMac ohne Bildschirm. Die Leistung der beiden Rechner ist identisch. Ein Tipp für alle, die nicht viel suchen wollen: Den Mac mini gibt’s bei GRAVIS auch als Komplettpaket mit Magic Keyboard, Magic Mouse und hochwertigem EIZO-Monitor. Alternativ ergänzt ihr euren Mac mini mit Apples Studio um ein Display mit eingebauter Webcam, Mikrofon und Lautsprechern.

Der Mac mini passt sich eurem bestehenden Setup perfekt an. | Bild: Apple

Und wo wir beim „Studio“ sind: Wer auf maximale Leistung steht, bekommt diese in Form des Mac Studio. Der Rechner enthält bereits in der Grundkonfiguration 32 Gigabyte Arbeits- und 512 Gigabyte SSD-Speicher. Im Vergleich zum Mac mini sind außerdem zwei gut erreichbare USB-C-Ports sowie ein SD-Kartenslot auf der Vorderseite vorhanden. Im Vergleich zum iMac und Mac mini sind dreimal so viele Grafik-Kerne enthalten, die den Mac Studio so zum perfekten Rechner für Video- und Bildbearbeitung machen.

Mehr Leistung geht nicht: Der Mac Studio ist Apples schnellster Rechner. | Bild: Apple

MacBook Air oder MacBook Pro für unterwegs

Die Geschwindigkeit des Apple M1-Prozessors ist für klassische Büroaufgaben wie der Arbeit mit Office-Anwendungen, Videokonferenzen oder dem Browsen im Web identisch. Allerdings enthält die MacBook-Pro-Serie mehr CPU- und Rechenkerne. Heißt: Apps, die für mehr Kerne („Multithread“) ausgelegt sind, laufen ebenso wie grafikintensive Anwendungen besser. Trotzdem ist das MacBook Pro dem MacBook Air in einigen Details überlegen: Das Display ist schärfer, heller und größer, ein weiterer Thunderbolt-/USB-Kombianschluss ist vorhanden und dank dem HDMI-Port könnt ihr euch einen USB-C-Adapter in den meisten Fällen sparen.

Klassiker: Das MacBook Air bietet ausreichend Leistung für die meisten Anwendungsfälle. | Bild: Apple

Arbeitsspeicher und SSD-Speicher richtig wählen

Alle Apple-Rechner könnt ihr mit zusätzlichen Optionen noch etwas hochrüsten. Mehr CPU- und Grafikkerne lohnen sich vor allem für Profi-Apps wie die Adobe Suite, Final Cut, 3D-Anwendungen und zum Programmieren. Weitaus wichtiger sind ausreichend Arbeits- und SSD-Speicher, da beide Komponenten fest verbaut sind. Unser Tipp: Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher seid ihr für die nächsten macOS-Versionen gut gerüstet. 32 Gigabyte oder mehr lohnen sich nur für die Arbeit an besonders großen Dateien. Auch bei der SSD ist etwas Luft nach oben immer besser. Schaut deshalb auf euren aktuellen Verbrauch und wählt den Speicher großzügig. Externe Festplatten scheinen zwar als günstige Alternative, doch diese sind auch deutlich langsamer als der interne Speicher und müssen ständig mitgeführt werden. Beim iMac geht durch eine externe Festplatte zudem die saubere Optik verloren.

Nicht ohne dieses Zubehör

Da das MacBook Air nur über zwei kombinierte Thunderbolt-/USB-4-Anschlüsse und einem Kopfhörer-Ausgang verfügt ist ein USB-C-Hub essenziell. Damit schließt ihr problemlos herkömmliche USB-Geräte, einen Monitor per HDMI oder ein Netzwerkkabel an. Denkt außerdem an eine externe Festplatte für eine bequeme Datensicherung per Time Machine.

Unser Tipp: externe SSDs sind nicht nur schnell und leicht, sondern auch besser gegen Datenverlust geschützt da keine beweglichen enthalten sind. Beim Monitor lohnt sich Apples Studio Display. Der Monitor verbindet sich mit nur einem Kabel, das bei Verwendung eines MacBooks auch als Ladekabel dient. Mit Kamera, Mikrofon und Lautsprechern ist das komplette Equipment für Videokonferenzen mit an Bord.

Ein USB-Hub gehört neben einer guten Hülle zur MacBook-Grundausstattung. | Bild: Gravis

Étienne

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