Smarte Stimmungslichter: der LED-Trip im Wohnzimmer

Wenn die Wände strahlen wie die Fantasywelt von Pandora, sind smarte Ambient Lights im Spiel. Wir zeigen euch den Weg zur Erleuchtung.

Nanoleaf Lines: Action für die Wände

Vor rund zehn Jahren begann die Story von Nanoleaf. Das Unternehmen der drei Freunde und Ingenieure Tom Rodinger, Gimmy Chu und Christian Yan hat es sich zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Beleuchtungslösungen zu entwickeln. Auf die nach eigenen Angaben „energieeffizienteste Glühbirne der Welt“ folgte eine Reihe smarter Beleuchtungssysteme, die auf zusammensteckbaren LED-Modulen basieren. Diese lassen sich individuell an Decken und Wänden anbringen und Räume farblich ausleuchten.

Lines ist die neueste Designserie der hintergrundbeleuchteten, intelligenten Dekorelemente. Die Module lassen sich beliebig miteinander kombinieren und erweitern. Die sogenannte LayoutDetect-Technologie erkennt automatisch neue Elemente und fügt sie in der App den bisherigen Designs hinzu. Auf diese Weise könnt ihr bis zu 250 Lines in einem Layout miteinander verknüpfen.

Habt ihr die Lines im Raum installiert, wählt ihr aus 19 voreingestellten Szenen oder erstellt mit der App eure eigene Lichtshow. Außer mit der der App könnt ihr die Beleuchtung auch durch Berührung der Lines oder im Smart Home mit dem Sprachassistenten steuern. So könnt ihr das Design dimmen oder die Szenen wechseln.

Wie auch die anderen Nanoleaf Designs lässt sich auch Lines automatisch steuern. Die Screen Mirroring-Funktion greift die Farben von eurem Bildschirm ab und reflektiert das Geschehen über die Beleuchtung im Raum. Vielleicht kenn ihr das von Ambilights, einer von Philips entwickelten Technologie, die Bildschirminhalte über ergänzende Lichtquellen erweitert. Während Ambilights vor allem die Augen schonen sollte, steht bei Nanoleaf der visuelle Effekt im Vordergrund – besonders beeindruckend für Games oder Actionfilme.

Letztlich reagiert eure Nanoleaf-Installation auch auf Sounds. Die eingebaute Musik-Visualisierung verwandelt Lines in eine Lichtorgel, die Beats optisch verstärkt.

Lines gibt es als neun- oder 15-teiliges Starterkit. Mit dem dreiteiligen Expansion Pack könnt ihr die Systeme erweitern.

Philips Hue LED-Tischleuchten: smarte Beleuchtung für jeden Raum

Unter dem Markennamen Hue hat der Erfinder der Ambilights (siehe oben) in den vergangenen Jahren ein umfassendes Sortiment an Smart-Lighting-Lösungen geschaffen. Neuester Zuwachs in der Philips Hue-Familie ist das Play Set. Das Set besteht aus zwei LED-Tischleuchten, die neben oder über dem TV-Gerät platziert die Beleuchtung mit Musik, Filmen oder Videospielen synchronisieren.

Foto: Philips Hue Play | Philips

Herzstück ist die White & Color Ambiance LED-Lampe, die in der Hue Play fest verbaut ist. Sie bietet ein Farbspektrum von mehr als 16 Millionen Farben, kann aber auch gemütlich warmweißes oder Tageslicht ausstrahlen. Voraussetzung ist die Anbindung an eine Philips Hue Bridge, die als Schaltzentrale eine Verbindung zu der Hue-App auf dem Smartphone herstellt. Über die Steuerung könnt ihr auch Zeitpläne einrichten, etwa um morgens entspannt aufzuwachen oder bei Abwesenheit Präsenz zu simulieren.

Das Set erhaltet ihr mit weißem oder schwarzen Gehäuse und kann von euch mit Erweiterungen ausgebaut werden. Wollt ihr unauffälliger Stimmung erzeugen, ist die Lightstrips von Philips eine gute Alternative. Diese leuchtet in mehreren Farben gleichzeitig und eignet sich neben der Anbringung hinter dem Fernseher auch für das Homeoffice oder das Schlafzimmer.

Foto: Philips Hue Gradient Ambiance Lightstrip im Wohnzimmer | Philips

Étienne

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