Smarte Technik für Familien: Spiel, Spaß und intelligente Unterhaltung für Eltern und Kinder

Pflanzen per App züchten, Spielzeug programmieren, die Lieblingsmusik auf Zuruf hören – smarte Technik bereichert zunehmend den Alltag von Familien mit Kindern. Aber was ist wirklich sinnvoll? Wir stellen aktuelle Trends vor und geben Tipps für die Wunschlisten von Klein und Groß.

Mit Riesenschritten steuern wir auf das Jahresende und die großen Feiertage zu. Wer die Adventszeit entspannt angehen möchte, macht sich so früh wie möglich Gedanken über Geschenke – und die eigenen Wünsche. Rund ein Viertel der Deutschen beginnt bereits im Oktober und November mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken. Smarte Technik – das sind auch computergesteuerte Spielzeuge oder Unterhaltungselektronik – hat in den vergangenen Jahren einen festen Platz in den Wohn- und Kinderzimmern eingenommen. Aber nicht alles, was digital ist und einen Internetanschluss hat, ist auch sinnvoll. Wir stellen aktuelle Trends vor und zeigen smarte Technik, die Kreativität fördert, Zeit sinnvoll füllt, Kindern und Eltern nachhaltig Spaß macht und mehr bietet als Fernsehen und Internet.

Entspannt und mit gutem Gewissen unterwegs

Lange Autofahrten sind für Eltern wie für Kinder nicht immer ein Vergnügen. Häufig endet die Langeweile damit, dass die Erwachsenen ihr Smartphone oder Tablet Richtung Rückbank reichen, um die Kinder mit Musik oder Streaming zu unterhalten. Das Problem: Damit erhöht sich die Bildschirmzeit, die gerade bei Kindern unter zehn Jahren maximal eine Stunde betragen sollte. Das Münchener Unternehmen Kekz hat dieses Problem erkannt und den Walkman neu erfunden. Der Kekzhörer ist ein All-in-one-Audioplayer, der ohne Handy oder andere externe Audioquelle funktioniert. Die Lautstärke ist in drei Stufen regelbar und, wie von Kinderärzten empfohlen, auf maximal 85 Dezibel begrenzt. Hörspiele und Musik befinden sich auf kreisrunden Audiochips, die einfach von außen in die Ohrmuschel des Kekzhörers eingeklinkt werden – ohne Internet, ohne Bildschirm und ohne Kabel. Den Kekzhörer in Rot, Blau oder limitiert in Schwarz gibt es im Starterset mit dem „Cookie Crew“-Hörspiel. Mehr Unterhaltung bietet eine stetig wachsende Zahl von Audiochips, darunter bekannte Hörspiele wie „Feuerwehrmann Sam“, „Die Schule der magischen Tiere“, „Tabaluga“ und „Bibi und Tina“.

Speziell für Kinderohren: Einfach Audiochip in den Kekzhörer einsetzen und lauschen. (Bild: Kekz)

Soundtrack fürs Kinderzimmer

Ohne flimmernden Bildschirm und Ablenkung kommt auch das Audioerlebnis von Tonies aus. 2016 sind die Gründer Patric Faßbender und Marcus Stahl angetreten, den Kassettenrekorder neu zu erfinden. Ihre Toniebox ist ein würfelförmiger Player, der Musik oder Hörspiele aus dem Internet abspielt. Dazu gibt es mittlerweile mehr als 300 Spielfiguren, denen ein Audioinhalt zugeordnet ist. Indem ihr die Figur, zum Beispiel Bibi Blocksberg, auf die Box stellt, aktiviert ihr das passende Hörspiel. Die Toniebox ist für Kinder ab drei Jahren geeignet und bringt tolle Geschichte, Lieder zum Mitsingen, klassische Märchen oder spannende Wissensthemen ins Kinderzimmer. Passend zu den verschiedenen Farben der Toniebox gibt es auch Kopfhörer – die Tonie-Lauscher – mit integrierter Lautstärkebegrenzung sowie den Tonie-Transporter, um Box und Figuren unterwegs sicher zu verstauen.

Macht eine gute Figur: Die Toniebox bringt Geschichten, Lieder und Wissen ins Kinderzimmer. (Bild: Tonies)

Intelligente Technik intelligent nutzen

Wer einmal Kinder beobachtet hat, wie sie mit einem iPad umgehen, wird überrascht sein, wie schnell sie die intuitive Bedienung des Tablets verinnerlicht haben. Das soll kein Freifahrtschein sein. Aber der Umstand kann anregen, dass Eltern und Kinder sich gemeinsam mit der Technik auseinandersetzen. Das Apple iPad mit WiFi und 64 Gigabyte Speicher ist das ideale Familien-Tablet und bietet über den App Store Zugriff auf Spiel- und Lern-Apps – vom interaktiven Bilderbuch über Sprach- und Rechenanwendungen bis hin zu Spielen für die ganze Familie. Über die Familienfreigabe haben Eltern volle Kontrolle über Downloads, Käufe oder auch die Bildschirmzeit, die sie ihren Kindern einräumen wollen. Mit dem Apple Pencil lässt sich das iPad zudem bedienen, als wäre es ein Schreib- oder Zeichenblock. Malen, Zeichnen und Schreiben – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Rundumschutz auch unterwegs bietet die Hülle Little Buddy von LAUT. Und ergänzt mit AirPods kann jedes Familienmitglied sich zurückziehen und ungestört Musik und Filme in hervorragender Qualität hören und sehen.

Familienmodell: Das Apple iPad ist der Allrounder für Bildung und Unterhaltung. (Bild: Apple)

Die Roboter ziehen ein

Spielzeug, dass sich autark fortbewegt, blinkt und Befehle ausführt – das ist die Spezialität von Sphero aus Boulder in Colorado. Seit zehn Jahren entwickelt das Team um die Gründer Ian Bernstein und Adam Wilson programmierbare Bälle, Geländeroboter (Sphero RVR) und programmierbare Lernroboter (Sphero indi). Sehr cool: Mit den Specdrums könnt ihr euer Zuhause ganz neu erleben. Zwei kleine Ringe am Finger übersetzen Farben, Bewegung und Berührung über die Smartphone-App in Töne und Rhythmen.

Spielen und lernen: Sphero hat sich auf programmierbare Spielzeuge spezialisiert. (Bilder: Sphero/Montage)

Drohnen statt Drachen

Drohnen sind ein Spaß für die ganze Familie, wenn der Drachen wegen Flaute mal wieder zuhause bleiben muss. Schon mit einem Einsteigermodell wie der DJI Mini 2 seid ihr mit einer Akkuladung eine gute halbe Stunde in der Luft und erstellt beeindruckende Videos in 4K-Auflösung. Höhere Ansprüche erfüllt die DJI Air 2S. Sie produziert nicht nur filmreifes Material in 5,4K, die intelligente Software erkennt auch Hindernisse über, unter, vor und hinter der Drohne. Auch bei hohen Geschwindigkeiten von fast 70 Kilometer pro Stunde und schwierigen Flugmanövern kann sie Gegenstände oder Tiere erkennen und ihnen aktiv ausweichen. Die Steuerung selbst in der Hand habt ihr mit der DJI FPV Combo, die mit Goggles V2 Videobrille und spezieller Fernsteuerung kommt. Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt, so dass ihr nicht nur perfekte Bilder, sondern auch ein verzögerungsfreies Flugerlebnis habt.

Völlig losgelöst: Die Kamera-Drohnen von DJI sorgen für neue Perspektiven. (Bilder: DJI/Montage)

Überall eure Lieblingsmusik

Musik auf Zuruf – ein Kinderspiel mit dem Apple HomePod. Der Kugellautsprecher misst etwa neun Zentimeter im Durchmesser und füllt einen ganzen Raum mit erstaunlich klarem und sattem Klang. Stellt ihr mehrere Lautsprecher im Haus auf, entsteht ein zusammenhängendes Soundsystem. Über den Apple Sprachassistenten Siri bestimmt ihr, was ihr hören wollt. Ihr könnt mehrere HomePods auch dazu nutzen, um von einem Raum zum anderen Nachrichten zu versenden. Als Gimmick verfügt der HomePod über eine Thread-Schnittstelle und integriert sich so perfekt als Sprachsteuerung in euer Smart-Home-Ökosystem.

Hey Siri, spiele meine Lieblingsmusik: Der Homepod erfüllt (fast) alle Wünsche. (Bild: Apple)

Großes Kino fürs Home-Entertainment

Fernseher jenseits der 48-Zoll-Bildschirmdiagonale haben in vielen Wohnzimmern keinen Platz oder sind aus ästhetischen Gründen nicht erste Wahl. Mit dem Anker Nebula 2 holen sich Familien das Kinoerlebnis einfach ins Wohnzimmer, wenn man es braucht. Der Projektor funktioniert kabellos und wirft mit einer Standard-HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixel ein bis zu 150 Zoll (3,80 Meter) großes Bild an die Wand. Im Gehäuse befindet sich ein Lautsprecher-System mit integriertem Subwoofer. Mit Android als Betriebssystem funktioniert der Nebula 2 komplett autark und kann Apps wie Netflix, Amazon Prime und andere Streamingdienste installieren. Der integrierte Akku liefert Power für bis zu vier Stunden Filmerlebnis. Wenn ihr mehr Wert auf Full-HD (1920 x 1080 px) legt, findet ihr beim Freestyle Smart Projektor von Samsung alles, was ihr von einem LED-Beamer für zu Hause und unterwegs erwartet. Mit 550 Lumen lässt sich das Bild auch bei Tageslicht gut erkennen.

Mobiles Kino: Samsung Freestyle Smart Projektor und Anker Nebula 2 (Bilder: Samsung, Anker/Montage)

Es grünt so grün

Wisst ihr noch, wie ihr als Kind Kresse gesät und den Sprossen beim Wachsen zugesehen habt? Diese Magie könnt ihr jetzt mit smarter Technik noch einmal erleben – und das Ereignis mit der ganzen Familie teilen. Mit den Indoor-Gärten von Prêt à Pousser könnt ihr ganzjährig Kräuter, Gemüse und Blumen anbauen und ernten. Das Starter-Kit Modulo 2 umfasst vier Töpfe und vier Pflanzenkapseln in den Sorten Basilikum, marokkanische Minze, Schnittlauch und Kirschtomaten. Mittlerweile gibt es rund 70 Kapseln, sogar mit essbaren Blumen, Tees und Salaten. Über die App wählt ihr die Pflanzen aus, um Lichtspektrum und Leuchtdauer ideal abzustimmen. Außerdem informiert euch die App, wann es Zeit ist, das Wasser aufzufüllen. Na dann, guten Appetit!

Blüht per App: Prêt a Pousse Modulo 2 Kräutergarten für Küche oder Wohnzimmer (Bild: Prêt a Pousser)

Étienne

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