Bike Tracker: So schützt smarte Technik vor Fahrrad-Klau

Ihr habt in ein gutes Schloss investiert und trotzdem ist das Rad weg? Tracker helfen dabei, den Drahtesel schnell wiederzufinden.

Neues Jahr, neues Rad und der feste Entschluss, den nervigen Arbeitsweg in ein entspanntes Training umzuwandeln. Apps wie Komoot, Naviki oder Google Maps zeigen euch attraktive Alternativen zu Hauptverkehrsadern und ihr entdeckt vielleicht die ein oder andere Ecke eurer Umgebung komplett neu. Um so ärgerlicher, wenn nach den ersten erfolgreichen Fahrten im Jahr das Rad vom Fahrradständer verschwunden ist. Mit wenig Aufwand findet ihr euer treues Gefährt schnell wieder.

Schutz im Handumdrehen mit dem Invoxia GPS Tracker

Einige Fahrradhersteller wie VanMoof aus den Niederlanden oder Cowboy aus Belgien liefern ihre Räder bereits ab Werk mit einer Tracking-Funktion aus. Doch allein deshalb ein neues Rad kaufen, weil es geortet werden kann? Das geht smarter! Mit dem Invoxia GPS Tracker rüstet ihr die Ortungsfunktion nämlich mit einem kleinen Gerät in der Größe eines USB-Sticks nach. Versteckt den Tracker beispielsweise einfach am Boden der Gepäcktaschen oder unterhalb des Sattels.

Der Clou: Der GPS-Tracker funkt seinen Standort weder über eine stromhungrige Mobilfunkverbindung noch per Bluetooth, das nur eine geringe Reichweite bietet und vom Smartphone in der Nähe abhängig ist. Stattdessen übermittelt der Invoxia GPS Tracker seinen Aufenthaltsort über ein eigenes Low-Power-Netzwerk. Deswegen braucht ihr keine zusätzliche SIM-Karte und könnt euer Rad mit einer Akkuladung bis zu sechs Monate orten. Die smarte iOS- und Android-App informiert euch auf Wunsch in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Aufenthaltsort und ermöglicht es euch so, den Dieb auf heißer Spur zu erwischen. Sobald ihr bei der Suche in der Nähe eures Fahrrades seid, könnt ihr den Tracker mit seinem integrierten Buzzer auch hören.

Kleiner Chip mit großer Wirkung

Eine günstige Alternative zum Invoxia GPS Tracker ist der TrackR pixel. Der kleine Bluetooth-Tracker mit Ton und Licht ist zwar hauptsächlich zum Wiederfinden von Gegenständen innerhalb der eigenen vier Wände gedacht, dank Crowd Locate Funktion klappt die Suche aber auch draußen. Außerhalb der Bluetooth-Reichweite eures Smartphones übermitteln andere TrackR-Nutzer in der Nähe eures pixels anonym dessen Position. Die Crowd-Locate-Funktion funktioniert deshalb aber nur an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen.

Tipp: Fahrrad codieren lassen

Wenn ihr euer Fahrrad nach einem Diebstahl wiedergefunden habt, dürft ihr euer Rad nicht einfach zurückklauen. Am besten schließt ihr das Rad mit einem neuen Schloss gut fest und informiert anschließend die Polizei. Dabei solltet ihr unbedingt einen Eigentumsbeweis erbringen. Damit ihr im schlimmsten Fall nicht die Rechnung raussuchen müsst, lasst ihr das Rad einfach codieren. Bei dem von der Polizei entwickelten Codierverfahren wird mit einer Gravurmaschine oder einem speziellen Aufkleber ein verschlüsselter, personenbezogener Code an eurem Zweirad angebracht. Über diesen Code können Polizei und Fundbüro euch im Falle eines Diebstahls ermitteln und informieren und ihr könnt euch bei erfolgreicher Ortung schnell selbst als Eigentümer identifizieren.