Darauf musst du beim Kauf eines USB-C-Hubs achten

USB-C-Hubs versprechen Anschlussvielfalt mit nur einem Kabel. Doch dabei gibt es große Unterschiede, die man vor dem Kauf kennen sollte.

LAN-Kabel, USB-Ports, HDMI-Schnittstellen und mehr fügt ihr eurem MacBook oder MacBook Pro schnell und einfach mit einem USB-C-Hub hinzu. Das ist besonders praktisch, wenn ihr häufig den Arbeitsplatz wechselt: USB-C-Kabel abziehen, Mac einpacken, am anderen Arbeitsplatz wieder auspacken und erneut mit nur einem Kabel das gesamte Zubehör verbinden.

Welche Anschlüsse braucht ihr wirklich?

Die erste Frage vor dem Kauf ist die nach den benötigten Anschlüssen. Je mehr Ports ein Hub hat, desto größer ist die Hardware und der Preis. Eventuell genügt euch ein einfacher USB-A-Adapter oder ein kleines Hub wie das Networx USB-C Hub mit USB-A-Anschluss und Netzwerk-Buchse. Müsst ihr dazu noch einen externen Monitor anschließen, legt euch einen einfachen USB-C- auf HDMI-Adapter zurecht. Benötigt ihr allerdings auch DisplayPort oder Thunderbolt, greift ihr lieber zu einem großen USB-C-Hub wie dem Belkin Thunderbolt 3 Dock.

Adapter vs Hub

Dock oder Kabel?

USB-C-Hubs sind in zwei Varianten erhältlich: Als Dock oder als Hub mit Kabel. Während das Dock-Modell schnell und einfach zu befestigen ist und für Ordnung am Platz und in der Tasche sorgt, seid ihr bei einem Hub mit Kabel flexibel bei der Einrichtung. Hubs mit einem langen Kabel versteckt ihr aber einfacher auf dem Schreibtisch. Macht euch also vorher Gedanken, wo ihr das USB-C-Hub einsetzen wollt und wie es dort aussehen soll.

Dock vs Kabel

Praktisch: USB-C-Hubs mit Stromeingang

Einige USB-C-Hubs enthalten im Lieferumgang einen eigenen Stromadapter, den ihr an den Hub anschließt. Andere Modelle verfügen über einen USB-C-Eingang für die Stromversorgung mit Apples USB-C-Kabel und Stromadapter. Bei beiden Varianten könnt ihr auf das Stromkabel am Rechner verzichten und mit nur einem Kabel Zubehör und Stromversorgung anschließen.

Stromeingang

Auf die Auflösung achten

Wenn ihr einen oder mehrere externe Monitore nutzen möchtet, werft für die Anschaffung eines USB-C-Hubs zunächst einen Blick auf deren technische Details und dort im speziellen auf die Auflösung. Manche Hubs sind nur für HD-Monitore mit maximal 1.920 x 1.080 geeignet. Für einen 4K-Monitor muss die Auflösung höher sein. Macht ihr viele Spiele und Videobearbeitung lohnt sich außerdem eine hohe Bildwiederholfrequenz, die der Hub entsprechend unterstützen muss.

Auflösung

Mit oder ohne Treiber

Einige USB-C-Hubs benötigen außerdem einen auf dem Rechner installierten Treiber. Diese sind relativ instabil und müssen regelmäßig aktualisiert werden. Manchmal reicht dann schon ein Update von macOS, damit sie und damit auch euer Hub nicht mehr funktionieren. Deshalb ist es oft – je nach Anwendungsfall und Bedarf – besser, einen treiberlosen Hub zu nutzen, der keine eigene Software auf dem Mac benötigt. Informationen dazu findet ihr auf der Rückseite der Verpackung oder direkt beim Hersteller.

Tipp: Bei älteren MacBook Pros auf die richtige Seite achten

Betreibt ihr Thunderbolt-Zubehör wie Festplatten an einem älteren MacBook Pro mit 13 Zoll Bildschirmdiagonale an einem Hub, solltet ihr dieses auf der linken Seite eures Rechners anschließen. Nur diese Eingänge verfügen über die komplette Übertragungsbandbreite, während die Ports auf der rechten Seite etwas langsamer sind. Dort würde eure Thunderbolt-Festplatte ausgebremst werden. Beim MacBook Pro mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale sowie seit 2018 produzierten Modellen sind alle Ports gleich schnell.