Das Sony Xperia Z Ultra: ein Phablet im Alltagstest.

Sony Xperia Z Ultra_3Zuerst kam das Smartphone, dann das Tablet. Dazwischen klaffte eine große Lücke, die sich nun langsam mit einer Zwischenform füllt. Das Phablet ist ein großes Smartphone. Oder ein Tablet mit Telefonanschluss. Ist dieser Hybrid praktisch? Wir sind dieser Frage anhand des Sony Xperia Z Ultra auf den Grund gegangen.

 

 

 

Sony Xperia Z Ultra_2Smartphone im Großformat

Der Bildschirm des Sony Xperia Z Ultra misst in der Diagonalen 6,4 Zoll. Damit ist er fast so groß wie der des iPad mini. Nur dass das Ultra eben kein reines Tablet ist. Es ist das momentan größte Smartphone der Welt. Oder anders: ein Phablet. Mit 6,5 Millimetern ist das Xperia Z Ultra dünner als das iPhone 5. Mit seiner Breite von 92 mm lässt es sich aber nicht ganz leicht umgreifen und sieht in kleinen Händen einfach riesig aus. Vor allem beim Telefonieren wirkt das Sony Xperia Z Ultra überdimensioniert. Möglicherweise ist das aber eine reine Gewöhnungssache.

Der große Full-HD-Bildschirm wirkt sehr scharf, und Filme schauen wie Lesen macht so viel mehr Spaß als auf einem gewöhnlichen Smartphone-Bildschirm. Damit das Ultra nicht schlapp macht, während ihr gebannt euer Lieblingsbuch lest, könnt ihr den stromsparenden Stamina-Modus verwenden, den Sony auch schon im Xperia Z zum Einsatz gebracht hat. Dieser pausiert bei ausgeschaltetem Display alle nicht nötigen Verbindungen. Sobald ihr das Display wieder aktiviert, sind die Verbindungen gleich wieder bereit.

 

Praktischer Notizblock

Als Notizblock hat das Sony Xperia Z Ultra hat ein sehr angenehmes Format. Um Gedanken oder Ideen festzuhalten eignet es sich gut. Sony gibt keinen speziellen Pen dazu. Das ist deshalb nicht nötig, weil man auf dem Phablet mit jedem beliebigen leitfähigen Stift schreiben kann. Somit könnt ich einfach den Kuli oder Bleistift benutzen, den ihr dabei habt. Übrigens soll man in jeder beliebigen App malen, zeichnen oder schreiben können, da Sony bei der Umsetzung dieser Funktion die Android-API statt einer eignen Schnittstelle verwendet hat. Das haben wir allerdings nicht ausführlich getestet.

 

Robuster Wasserfreund

Noch eine großartige Eigenschaft des Xperia Z Ultra ist seine Wasserdichtigkeit. Es bleibt bei einer Wassertiefe von 1,5 Metern 30 Minuten dicht, verspricht der Hersteller. Somit könnt ihr unsere Vor- und Nachsorge-Tipps gegen Wasserschäden getrost vergessen und in der Badewanne Filme schauen. Staub-geschützt ist es übrigens auch.

Front und Rücken des Sony Xperia Z Ultra bestehen aus kratzfestem, gehärteten Glas. So hinterlassen eure Notizen mit dem Kuli keine Spuren. Und auch in der Jackentasche bleibt das Phablet heil. Auch wenn man im ersten Moment vielleicht denkt, diese ultradünne Platte müsse sehr fragil sein. Ob das Ultra einen Transport in der Hosentasche aushalten würde, können wir nicht testen. Denn dort passt es nicht hinein. Wer ein Phablet mit sich führen will, braucht schon eine Jacke oder eine Tasche zur Aufbewahrung. Aber am liebsten will er es bestimmt sowieso zeigen.

 

Sony Xperia Z Ultra_1

 

Fazit

Mit einem Phablet telefonierende Menschen sehen ungewohnt bis komisch aus. Nach dem Telefonat können sie das Gerät nicht in ihre Hosentasche stecken. Das sind aber auch schon die zwei Punkte, die bei unserem Phablet-Test auf der Contra-Seite landen. Auf der Pro-Seite sehen wir Argumente wie das komfortable anschauen von Fotos und Filmen, brauchbare Notizen per Handschrift, gute Qualitäten als E-Reader. Speziell das Sony Xperia Z Ultra punktet außerdem mit seiner Wasser- und Staubfestigkeit. Wir sind jedenfalls bereit, uns auf das neue Format einzulassen, das sich gerade in allen Variationen herausbildet.

 

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