Das ist der neue Mac Pro

Professionellen Anwendern bietet der neue Mac Pro zahlreiche Möglichkeiten zum Nach- und Aufrüsten. Er lässt sich für viele spezielle Anforderungen genau anpassen.

Es ist soweit: Seit kurzem ist der neue Mac Pro in Deutschland erhältlich. Wie hier im Gravis-Blog bereits beschrieben, setzt das neue Spitzenmodell von Apple neue Maßstäbe in Sachen Leistung, Modularität und Aufrüstbarkeit. Was er euch konkret bieten kann und warum er nicht nur ein Arbeitsgerät für Profis sondern auch für engagierte Mac Nutzer sein kann, erklären wir hier.

Ist der neue Mac Pro bereits im Grundmodell sehr gut ausgestattet, so lässt er sich darüber hinaus für die verschiedensten Anforderungen aufrüsten. In der Spitzenausstattung beispielsweise stellt er das ideale Arbeitsgerät für Filmschaffende dar, die viel mit Video- beziehungsweise 3D-Material arbeiten. Die vielen Möglichkeiten, den Rechner aufzurüsten, können auch für euch ein Argument sein, sich etwas näher mit dem Mac Pro zu befassen. Im Einstiegsmodell bekommt ihr bereits einen Intel-Xeon-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 3,5 GHz, mit 32 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und einer Radeon-Pro-580X-Grafikkarte mit 8 Gigabyte eigenem Videospeicher. Und einen SSD-Speicher mit 256 Gigabyte.


Ihr wollt es schneller

Der Intel-Xeon-Prozessor mit bis zu 28 Kernen ist das Herz des Systems. Den Arbeitsspeicher könnt ihr bis zu 1,5 Terrabyte (TB) aufrüsten. Angefangen von 32 GB bei vier 8 GB Speichermodulen, über 48, 96, 192, 384 und 768 GB bis hin zum 1,5 TB Arbeitsspeicher mit zwölf 128 GB Speichermodulen. Diese Konfiguration erfordert dann allerdings einen 24- oder 28-Core-Prozessor.


Mehr Grafik-Power

Auch die Grafikkarten lassen sich unterschiedlich konfigurieren und kombinieren. Sie stecken im sogenannten Mac Pro Expansion Modul (MPX), das lüfterlos funktioniert und mit bis zu zwei AMD-Grafikkarten ausgestattet ist. Wenn gewünscht, könnt ihr diese Leistung auch noch verdoppeln. Die stärkste Ausführung bietet euch dann dank zweier Radeon Pro Vega II Duo bis zu 56 Terraflops Grafikleistung und bis zu 128 GB Videospeicher.

Kurzer Ausflug in die Computerterminologie: Mit Terraflops wird angegeben, wie viele Gleitkomma-Berechnungen ein Rechner pro Sekunde durchführen kann. Einfach gesagt, wie schnell der Rechner bestimmte Arbeiten ausführen kann.


Selbst ist der Profi

Bis auf den Wechsel des SSD-Speichers könnt ihr all das ohne Schwierigkeiten selbst in die Hand nehmen. Mit dem Mac Pro ist Apple zur modularen Bauweise zurückgekehrt. Den Rechner könnt ihr ohne zusätzliches Werkzeug öffnen. Die Arbeitsspeicher-Module verbergen sich hinter einer Klappe und können ebenso wie die Erweiterungskarten hinter einer anderen Abdeckung mit wenigen Handgriffen ein- oder ausgebaut werden. Bei vielen Komponenten setzt Apple auf Standardbauteile, so dass sich diese auch mit einfachen Mitteln aufrüsten lassen. Und anhand eines Diagramms zeigt Apple euch im Inneren, wie ihr die einzelnen Speichermodule installieren müsst.

Acht PCIe-Erweiterungsslots helfen euch bei der Anbindung der unterschiedlichen Peripheriegeräte und bieten fast unendliche Möglichkeiten. An den PCIe-Erweiterungsslots ist zu erkennen, dass der Mac Pro für professionelle Nutzer entwickelt wurde, die in ihre Systeme eine hohe Bandbreite einbauen müssen. Mit vier Steckplätzen doppelter Breite, drei mit einfacher Breite und einem mit halber Länge, vorkonfiguriert mit der Apple I/O Karte, hat Apples Flaggschiff doppelt so viele Slots wie der vorherige Mac Tower. Und ihr könnt ihn jetzt anpassen und erweitern wie nie zuvor eine einzelne Workstation. Ihr könnt hier ebenso PCIe-Erweiterungskarten von Drittanbietern verwenden, müsst für diese aber einen Treiber installieren.


Für die Zukunft gerüstet

Der Mac Pro ist nicht nur leicht erweiterbar, sondern ebenso leicht zu reparieren. Das ist ein Vorteil des Mac Pro, der den Rechner auch für manchen engagierten privaten Anwender interessant macht. Denn ihr müsst nicht alle Komponenten bei Apple kaufen. Auch Prozessoren, Arbeitsspeicher, Speicher sowie Videokarten könnt ihr überall kaufen und euren Mac Pro somit individuell erweitern und damit auch langfristig einsetzen. Vorausgesetzt, die Komponenten arbeiten mit macOS zusammen.

Einzig den SSD-Speicher könnt ihr nicht so ohne weiteres austauschen. Hier handelt es sich um eine Apple-Lösung, weshalb ihr den Austausch des SSD-Speichers einem autorisierten Fachhändler wie GRAVIS überlassen solltet.

Übrigens gibt es den neuen Mac Pro auch in einer Rack-Mount-Variante, sprich in einem Gehäuse mit Griffen an der Vorderseite und Metallschienen an zwei Seiten – wodurch ihr den Mac Pro auch in Serverschränken verstauen könnt.

In den GRAVIS Stores Berlin Charlottenburg, Braunschweig, Bremen, Hamburg, Freiburg, München Tal, Bonn, Dortmund, Düsseldorf und Köln könnt ihr den Mac Pro jetzt live erleben. Also einfach vorbeischauen, ausprobieren und alles über Anwendung- und Konfigurationsmöglichkeiten erfahren. Wir freuen uns auf euren Besuch!