Die besten Apps für die guten Vorsätze 2017

Viele von uns starten in das neue Jahr mit jeder Menge guter Vorsätze: Mehr Bewegung, weniger ungesundes Essen, eine bessere Aufgabenverwaltung oder einfach mehr Zeit mit der Familie und Freunden. Mit der richtigen App und dem passenden Appcessoire hilft sogar das iPhone beim perfekten Jahresauftakt.

Im Jahr 2015 waren 9,5 Millionen Menschen in gut 8.300 Fitnessstudios in Deutschland aktiv, Tendenz steigend. Besonders im Januar verzeichnen die Clubs als Folge von guten Vorsätzen und kalorienreicher Feiertage jede Menge Neuanmeldungen. Dabei ist die Anmeldung am Anfang des Jahres nicht der günstigste Augenblick. Aufgrund der vielen Neukunden sind Rabattaktionen selten und Kurse oft ausgelastet. Die Alternative: Startet behutsam mit einer Bestandsaufnahme ins neue Jahr. Wie viel bewegt ihr euch überhaupt? Und wie sieht eure Ernährung aus?

 

Gesundheit messen mit App und Armband

Wer abnehmen will, muss eigentlich nur einer einfachen Regel folgen: Weniger Kalorien aufnehmen als verbrauchen. Aber übertreibt es dabei nicht. Besonders Fitness-Anfänger sollten es ruhig angehen lassen, um Verletzungen vorzubeugen. Zu hoch gesteckte Ziele in zu kurzer Zeit schaden im schlimmsten Fall nicht nur der Gesundheit, sondern können auch demotivierend wirken. Lasst es also ruhig angehen.

Um den täglichen Verbrauch zu messen, gibt es Fitnessarmbänder, die aus Daten wie Größe, Gewicht, Alter, Schritte und sportlichen Aktivitäten den Kalorienverbrauch ermitteln. Eine gute Möglichkeit, bequem den Überblick über den täglichen Kalorienverbrauch zu erhalten, sind Fitness-Tracker. Die gibt es bereits ab etwa 40 Euro in verschiedenen Formen und Ausführungen. Die Armbänder helfen aber nicht nur mit Statistiken zum Schlaf und eurer Bewegung, sondern erinnern euch auch per Vibration an mehr Bewegung. Das ständige Tagesziel am Arm animiert zusätzlich, die Treppe statt den Lift zu nehmen oder die zwei Busstationen am Morgen einfach mal zu laufen. Damit ihr den Fortschritt nicht nur anhand der eigenen Fitness spürt, sondern auch schwarz auf weiß seht, empfehlen wir passend dazu eine Körperanalyse-Waage wie die Withings Body WBS05. Die Waage übermittelt die Daten direkt an Apple Health und damit auch an Trainings-Apps.

 

tracker

 

Neben der Bewegung könnt ihr auch eure Ernährung überwachen lassen. Einige Tracker, darunter die von Fitbit, erlauben euch die Erstellung sogenannter Ernährungspläne, mit denen ihr Bewegung und Essen aufeinander abstimmen könnt, um ein Ziel wie die Bikini-Figur bis zum Sommerurlaub zu erreichen. Allerdings ist es auch möglich, die tägliche Kalorienzufuhr ohne Tracker und nur mit einer App zu messen. MyFitnessPal glänzt beispielsweise mit einer Datenbank von fünf Millionen Nahrungsmitteln, mit denen ihr prüfen könnt, wie viel Kalorien, Fett, Eiweiß, Ballaststoff, Zucker und Kohlenhydrate ein Produkt enthält. Das ist zwar am Anfang etwas anstrengend, dafür erkennt ihr aber schnell, welche Lebensmittel mehr Zuckerbombe als gesunder Snack sind. Außerdem bietet euch die App 350 Fitnessübungen für zu Hause. Kostenlos ist aber nur das Kalorien-Tracking. Für alle weiteren Features verlangen die Entwickler ab 9,99 pro Monat oder 49,99 Euro pro Jahr. Ebenfalls kostenlos und ohne In-App-Käufe funktioniert der Kalorienzähler von FatSecret. Mit der App dokumentiert ihr eure Mahlzeiten entweder manuell oder per Barcode-Scan. Fotos und Notizen erlauben sogar ein vollständiges Ernährungstagebuch.

 

apps

 

Erinnerungen für Sport und mehr

An das Trinken zwischendurch, kurze Aufstehpausen und die nur noch fehlenden 745 Schritte erinnern Fitness-Tracker euch automatisch – nicht aber an den Sporttermin. Für diesen könnt ihr euch problemlos selbst Erinnerungen erstellen. Dazu öffnet ihr auf dem iPhone einfach die App Erinnerungen. Legt hier ein neues To-Do-Item an, indem ihr rechts neben das Plus tippt. Nach Eingabe des Titels tippt auf das „i“ ganz rechts und setzt einen tagesabhängigen Alarm, beispielsweise „Dienstag 18:00“. Bei Wiederholen gebt ihr die Frequenz wie „wöchentlich“ an. Ganz unten über Eigene könnt ihr auch eine eigene Frequenz anlegen, beispielsweise alle 2 Tage.

 

erinnerungen

 

Die Erinnerungen-App lohnt sich natürlich nicht nur um an Kurse im Fitnessstudio oder eure eigene Joggingrunde zu denken, sondern auch für andere Aufgaben, die ihr im vergangenen Jahr gerne einmal habt liegen lassen. Damit 2017 strukturierter wird, lohnt es sich, mit verschiedenen Erinnerungslisten zu arbeiten. Diese legt ihr auf dem iPhone an, indem ihr auf den Titel der Liste (beispielsweise „To Do“) und dann oben rechts auf das Plus tippt.

 

Gutes Angewöhnen und Schlechtes abgewöhnen

Gute Vorsätze halten oft deshalb nicht lange, weil der Mensch nun einmal ein Gewohnheitstier ist. Dennoch kann man sich nicht nur Negatives abtrainieren, sondern auch Positives antrainieren. Genau dieses Ziel verfolgt Streaks. In der App habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Aktivitäten – vom Spazierengehen über eine gesunde Mahlzeit essen bis hin zum Zähne putzen. Dabei funktioniert Streaks nicht nur als Erinnerung, sondern auch als Protokoll. Wie erfolgreich ihr wart, zeigt eine Übersicht der letzten sieben oder 30 Tage.

 

gewoehnung

 

Habt ihr schon einmal versucht, euch das Rauchen abzugewöhnen? Ihr seid nicht allein. Das wichtigste sind nicht etwa Bücher, Pflaster oder Seminare, sondern der eigene Wille. Genau den fördert die von der Universität Genf entwickelte Stop-tabac. Sobald ihr ein Profil erstellt habt, bekommt ihr regelmäßig personalisierte Tipps und könnt Belohnungen sammeln. Wenn die Sucht wieder greift, hilft die App mit Methoden, die Lust auf eine Zigarette im Zaum zu halten. Vor allem aber zeigt euch die kostenlose Anwendung, wie viel Geld und Lebenszeit ihr insgesamt schon gespart habt.

 

MoneyControl (iOS / Android):

Gehört ihr zu den Menschen, die sich zum Jahresbeginn vorgenommen haben, am Monatsende zukünftig nicht mehr ins leere Portmonee gucken zu müssen? Dann ist MoneyControl das Mittel eurer Wahl. Mit dieser Haushaltsbuch-App habt ihr eure Einnahmen sowie Ausgaben immer im Blick und eure Finanzen unter Kontrolle.

Die Benutzerführung ist intuitiv, neue Einträge sind in Sekundenschnelle erfasst: Gebt auf der Startseite einfach an, ob ihr eine Einnahme oder Ausgabe dokumentieren wollt, tragt danach den Betrag ein und weist den Posten schließlich einer Kategorie, Person oder Gruppe zu. Fertig! Die Basic-Version der App ist gratis, einzelne Erweiterungen kosten per In-App-Kauf 0,99 Euro. Das Komplettpaket schlägt einmalig mit 4,99 Euro zu Buche.

Pause (iOS):


Nach der entspannt-besinnlichen Weihnachtszeit können die ersten Tage und Wochen im Job oder Studium besonders anstrengend sein. Der gute Vorsatz, im neuen Jahr entspannter und ausgeglichener zu leben, droht dann schnell aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Nicht so mit „Pause“. Die Macher der App versprechen für 1,99 Euro Entspannung, Stressabbau und neuen Fokus. Dazu macht sich die App bekannte Prinzipien des Tai Chi und der Achtsamkeitsmeditation zu Nutze. Eure Aufgabe ist es, mit eurer Fingerkuppe einem kleinen Kreis zu folgen. Unter eurem Finger wächst der Kreis in beruhigenden Bewegungen immer weiter heran. In Kombination mit einem entspannenden Soundtrack stellt sich so tatsächlich innerhalb kurzer Zeit Erholung ein.

Any.Do:

Das Genie überblickt das Chaos, hat Albert Einstein einmal gesagt. Bis heute ist es das Credo vieler Menschen, bei denen vom Schreibtisch bis zum Terminkalender großes Durcheinander herrscht. Wenn euer guter Vorsatz für 2017 ist, endlich mit dem Chaos aufzuräumen, solltet ihr weiterlesen – und euch „Any.Do“ auf Smartphone oder Rechner installieren.

 

Any.Do vereint To-Do-Listen, Kalender, Erinnerungen und anstehende Aufgaben in einer stylischen und aufgeräumten App. Dabei hat der digitale Organisations-Profi viele praktische Features an Bord: ausgereifte Spracherkennung, ortsgebundene Erinnerungen und eine intuitive Gestensteuerung. Viele dieser Features sind in der Basis-Version kostenlos. Der monatliche Preis für die Premium-Version ist derzeit von 4,99 Euro auf 2,99 Euro reduziert.

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