Die besten Apps um in Kontakt zu bleiben

Social Distancing ist die Herausforderung, ohne direkten Kontakt verbunden zu bleiben. Wir zeigen euch, mit welchen Tools und Apps das am Besten funktioniert.

Wenn in ein paar Wochen die durch Corona verordneten Kontaktsperren vielleicht zu Ende sind, werden wir rückblickend erkennen, dass die Digitalisierung einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Vor allem lernen wir gerade, unsere Beziehungen online zu pflegen – im Beruf und auch privat. Wir haben einen Überblick über die Tools und Ideen, die uns auch in Zukunft die Zeit zuhause nicht langweilig werden lässt.

Videocalls: Fast wie im echten Leben

Als erstes sind da die Videocalls und -meetings. Mit Skype, Zoom, Instagram oder Google Hangouts stehen eine ganze Reihe von Services zur Verfügung, die uns Face-to-face zusammenbringen. In diesem Artikel sind wir bereits auf die Besonderheiten verschiedener Dienste eingegangen. Typische Beschränkungen sind die Anzahl der Nutzer pro Call und weitere Funktionen wie Chat oder Bildschirmfreigabe. Für die private Nutzung sind die Dienste in der Regel kostenlos. Besonders gut gefällt uns die Idee, mit der eine kalifornische Tierschutzfarm Einbußen durch die Corona-Pandemie wettmachen will. Gegen eine Spende von 100 Dollar wählt sich Sweet Farm beim Projekt Goat 2 Meeting mit einem Lama, einer Ziege oder einem anderen Tier der Farm ins virtuelle Business-Meeting mit ein. 

Challenge accepted!

An Kreativität hat es in den vergangenen Wochen nicht gemangelt. Zahlreiche Social-Media-Challenges sorgen dafür, dass uns die Decke nicht vollends auf den Kopf fällt. Große Aufmerksamkeit hat die #klopapierchallenge auf sich gezogen, die euch und eure Freunde herausfordert, Toilettenpapierrollen zu jonglieren. Wie es geht, seht ihr zum Beispiel bei Jerome Boateng oder Lionel Messie. 

Auch sehenswert: Bei der #oldpicturechallenge ladet ihr einfach ein Kinderfoto von euch hoch und fordert eure Freunde durch eine Markierung auf, das ebenfalls zu tun. Unglaublich, wie einige sich verändert haben:

Games: Gemeinsam Spaß haben

All dies kann natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es total frustrierend ist, keine Freunde zu treffen, keinen Sport im Verein zu machen oder anderen gemeinsamen Hobbies nachzugehen. Und dennoch gibt es Möglichkeiten, zusammen Spaß zu haben:

Bunch beispielsweise ist eine kostenlose App, die neben der Videochat-Funktion verschiedene Spiele anbietet. Während die Teilnehmer sich unterhalten, können sie bei einem Quiz, einem Zeichen- und Billardspiel sowie dem Jump-and-run-Game „Mars Dash“ gegeneinander antreten und Punkte sammeln. Ganz ähnlich funktioniert die App Houseparty, die es zwar schon etwas länger gibt, die durch Corona aber noch einmal auf die Top-Plätze der App Stores gehoben wurde. Auch hier gibt es neben der eigentlichen Videotelefonie Quiz- und Ratespiele wie „Montagsmaler“ oder „Wer bin ich?“ für bis zu acht Teilnehmer.

Halleluja! Singen verbindet

Eine weitere Möglichkeit, gemeinsam etwas zu erleben und dazu noch sein Gesangstalent zu fördern, bietet Smule. Mit der App könnt ihr live vor euren Freunden oder anderen Nutzern weltweit performen oder auch Duetts aufnehmen. Die App ist mit eingeschränkten Funktionen kostenlos, der werbefreie VIP-Zugang mit unbegrenztem Zugriff auf mehr als drei Millionen Songs kostet derzeit 29,99 Euro pro Jahr. Außerdem lohnt sich die Investition in ein gutes Headset mit Mikro, wie etwa Beats Solo Pro oder Apple AirPods.

Vielleicht denkt ihr aber, dass jetzt die richtige Zeit ist, zu entschleunigen und mal was komplett Neues zu probieren. Ihr könntet beispielsweise ein gutes Buch suchen, Yoga machen oder ein Musikinstrument lernen. Das Beste daran ist: There‘s an app for everything.