Sie trainieren in sizilianischen Höhlen für den Mars, erforschen fremde Planeten und überqueren unwegsames Gelände: Diese Drohnen testen vor, was für Menschen lebensgefährlich wäre.

Im Jahre 1969 landete erstmals die bemannte Mission  auf dem Mond, 1976 die Rückkehrsonde Luna 24, die 170 Gramm Mondgestein mitbrachte. Seit dem sind wir in der Weltraumforschung um einiges weiter. Heute schicken wir Miniroboter ins All, die uns Bilder zeigen, die wir vorher so noch nie gesehen haben. Drohnen sollen bald das Weltall erobern. Pünktlich zum internationalen Weltraumforschungstag zeigen wir euch, was die kleinen Flugobjekte schon alles drauf haben.

Die Eroberung des Mars

Die Erforschung des Mars gilt als the next big thing der weltweiten Weltraumforschung. Momentan arbeitet die NASA an Flugobjekten, die den Mars ablaufen und Skizzen anfertigen sollen, sobald sie einsatzbereit sind. Auch die Europäische Raumfahrtagentur ESA testet die Drohnen-Tauglichkeit. Momentan werden diese in sizilianischen Höhlen eingesetzt, die stark an die fremden Planeten erinnern: Zum einen gibt es dort auch nur wenig Sonnenlicht, zum anderen herrschen darin Temperaturen bis zu 37 Grad Celsius, so dass Kühlwesten im Einsatz sind, so wie sie bei der Raumfahrt zum Einsatz kommen sollen.

Die X-37B Drohne auf Weltraumtour

Die US Air Force hat bereits zum vierten Mal eine unbemannte Drohne namens “X-37B” in den Weltraum geschickt, die im Mai nach 718 Tagen Weltraum-Erkundung wieder heil auf der Erde gelandet ist. Sie sieht aus wie eine verkleinerte Version des NASA Space Shuttles, befördert jedoch Technik statt Personen. Was sie genau im Weltall getan hat, ist jedoch streng geheim. Laut US Air Force ist das gesammelte Material sehr zufriedenstellend und soll die Weltraumforschung voranbringen. Die Weltraum-Drohne wird dieses Jahr sogar noch einmal in den Weltraum geschickt und hat den Auftrag noch mehr Bilder- und Videoaufnahmen mitzubringen. Hier seht ihr die Landung der X-37B am 07. Mai 2017:

 

 

NASA findet zehn neue Planeten

Dank des NASA-Weltraumteleskops “Kepler”, wurden zehn neue Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt, die die richtige Temperatur und Größe aufweisen, um uns hoffen zu lassen, dass auf ihnen Leben existiert. Im Juni stellte die NASA 219 Planeten vor, die im Zuge einer Teleskop-Mission seit 2009 gefunden wurden. Die Forschung ist noch nicht abgeschlossen und bald werden dort Drohnen die Vermessung übernehmen. Bleibt abzuwarten, wann wir die ersten Bilder erhalten.

Fazit

Drohnen übernehmen immer mehr Aufgaben in wichtigen Bereichen, so auch in der Weltraumforschung. Sie können an Orte fliegen, die für Menschen lebensgefährlich sind und uns so Bild- und Videomaterial liefern, die die Forschung weiter vorantreiben. Sie werden trainiert, so dass sie sich selbstständig aus Gefahrenzonen manövrieren können und sind im Weltall bereits auf geheimen Missionen unterwegs.

Wer so lange professionelle Luftaufnahmen von Landschaften auf der Erde machen möchte, kann sich mit der DJI Phantom 4 Pro Plus Drohne inkl. Bildschirmcontroller austoben.


Hat eine sieben Kilometer Reichweite und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 72 km/h./ Quelle gravis.de