Die einfache Tatsache, dass wir nun viel mehr als sonst an unser Zuhause gebunden sind, kann die Qualität unseres Schlafs beeinträchtigen. Gemeinsam mit Withings haben wir einige Tipps für euch gesammelt, wie ihr die Qualität eures Schlafs verbessern könnt und so jeden Tag ausgeglichener und produktiver seid.

Aktiv bleiben

Alltägliche Strecken fallen weg und es fällt schwer, uns regelmäßig zu bewegen. Dennoch ist Bewegung unerlässlich, um sich körperlich zu verausgaben und so eine hohe Schlafqualität beizubehalten. Viele Fitnessstudios, Sportvereine oder Coaches teilen Workout-Sessions online, und das für alle Niveaus! Fitness, Yoga, Pilates, Cardio, für jeden ist etwas dabei! Mit einem Schrittzähler könnt ihr auch zuhause sicherstellen, dass ihr aktiv genug seid. Wenn ihr euch ein festes Tagesziel setzt, wird die Motivation gesteigert. Also nichts wie los!


Schlafrituale angewöhnen

Unser Körper ist ein Gewohnheitstier. Wenn ihr ihn an Signale gewöhnt, auf die normalerweise das Zubettgehen folgt, wird er automatisch müde. Solche Signale können sein: Schlafanzug anziehen, Zähne putzen, Gesicht waschen und mehr. Wichtig hierbei ist, die Reihenfolge der Rituale nicht zu ändern. So versteht das Gehirn auf natürliche Weise, dass es Zeit zum Schlafen ist, und ordnet die Ausschüttung von entspannenden, schlaffördernden Hormonen an. Außerdem solltet ihr blaues Bildschirmlicht am Abend vermeiden. Lesen, Podcasts oder sanfte Musik wirken sich entspannend aus und helfen beim Müde werden.


Achtet auf euren Geist

Die aktuelle Weltlage verunsichert so gut wie jeden. Ständig kreisen unsere Gedanken darum, man sorgt sich um seine Lieben und denkt darüber nach, was die Zukunft bringt. An Gründen für Angstzustände oder innere Unruhe mangelt es nicht. Deshalb ist es wichtiger denn je, auf unsere psychische Gesundheit zu achten. Wenn ihr euch von Emotionen überfordert fühlt, versucht euch eine Weile von sozialen Netzwerken und Zeitungen fernzuhalten. Genauso wichtig: Haltet (telefonischen) Kontakt zu euren Liebsten und nehmt euch mindestens einmal am Tag die Zeit, etwas zu tun, das euch gut tut. Auch Meditation kann dabei helfen, unsere Gedanken zu beruhigen. Manchem wird vielleicht bei der ersten Meditation klar, wie schwer es ist, die kreisenden Gedanken mal einen Moment auszuschalten. In der Health-Mate-App findet ihr 21 kostenlose Meditations-Sessions.


Rhythmus beibehalten

Unser Körper reagiert auf Tageslicht. Es signalisiert ihm aufzustehen und wann es Zeit ist, schlafen zu gehen. Wenn ihr mal einige Tage schlecht schlaft, versucht nicht, das mit Schlafen am Tag auszugleichen. Das bringt euren Körper nur noch mehr aus dem Rhythmus und macht es schwerer zu einer normalen Schlafroutine zurück zu kehren. Ein Spaziergang an der frischen Luft und im Tageslicht, natürlich mit ausreichend Abstand, kann morgens dabei helfen, wach zu werden. Abends hilft es, das Schlafzimmer ausreichend abzudunkeln und außerdem das Schlafzimmer kühl zu halten. Denn auch eine niedrigere Temperatur am Abend signalisiert unserem Körper, in den Schlafmodus zu wechseln.


Die richtige Ernährung

Die wohl schönste Nachricht: Essen ist unser bester Freund während der Ausgangssperre. Es gibt Nahrungsmittel, die bei der Produktion von Schlafhormonen behilflich sein können:

  • Magnesium (roher Kakao, grünes Gemüse, Mandeln usw.)
  • Vitamin B (Weizenkeime, Nüsse usw.)
  • Omega-3-Fettsäuren (Nüsse, Raps, Fisch)
  • Zink und Tryptophan (Eier, Hülsenfrüchte, Ölsaat, Kräuter usw.)

Muntermacher wie Fette und rotes Fleisch solltet ihr nach 16 Uhr vom Speiseplan streichen. Sie können schlafstörend wirken.


Den eigenen Schlaf überprüfen

Wenn ihr schon seit längerer Zeit schlecht schlaft und vergeblich probiert habt, euren Schlaf zu verbessern, solltet ihr euch an einen Arzt wenden. Ist unser Schlaf nicht erholsam, wirkt sich das auf alle Bereiche unseres Lebens und unserer Gesundheit aus.

Bei der Ursachenfindung kann auch sogenannte Gesundheitselektronik helfen. Beispielsweise mit dem Sleep Analyzer von Withings. Der Schlafsensor wird unter der Matratze angebracht und bietet eine detaillierte Analyse eures Schlafs, sowie Erkennung von Schlafapnoe. Die Analyse kann direkt mit eurem behandelnden Arzt geteilt werden, sodass kein Aufenthalt in einem Schlaflabor notwendig wird. In der HealthMate-App könnt ihr außerdem personalisierte Tipps und Informationen zu eurem Schlafverhalten bekommen.