Galaxy Gear: Design Made by Samsung

Samsung Galaxy GearAm 4.9.2013 stellte Samsung die erste Uhr vor, die zugleich ein echtes Smartphone ist. Die Samsung Galaxy Gear besticht durch ausgefallenes und buntes Design. Sie wurde für das junge Publikum entworfen und soll das mobile Erlebnis noch mobiler machen, bestätigte das eigens angereiste Chefdesigner-Team Samsungs beim Samsung Design Forum auf der IFA 2013.

 

 

 

Design von Samsung – was steckt dahinter? Diese Frage beantworteten auf dem Design Forum, zu dem nur wenige ausgewählte Journalisten geladen waren, neben dem CEO und Head of Design Center BK Yoon auch fünf Design-Chefs von Samsung: JY Choi (Digital Appliances), YJ Kim (Advanced Design), DH Chang (Mobile & IT Design Strategy), YJ Kang (Visual Display /AV) und Dean Butcher, der für die europäische Design-Strategie Samsungs zuständig ist. „Design“, so CEO BK Yoon, „muss die Bedürfnisse des Marktes treffen und die Kunden emotional berühren.“ Deshalb, so Yoon weiter, „suchen die Samsung-Designer immer nach neuen Möglichkeiten und schaffen kreative, innovative Produkte, die jeden Tag bereichern.“

 

Samsung_Design Event BK Yoon3

 

Neue Erfahrungen machen

Zu diesen innovativen Produkten gehören neben Fernsehern, die Samsung für ein eindrucksvolles Seherlebnis jetzt biegt („curved“), auch Staubsauger, Kühlschränke, Smartphones wie das Galaxy S3 und neuerdings auch eine Smartphone-Uhr, die Samsung Galaxy Gear. „Gefertigt für deine Hand, Anzeige mit Stil“ nannte Dean Butcher, strategischer Direktor Samsung Europa, deren Design-Ansatz. „Wir sind Pioniere und entdecken immer neue Möglichkeiten. Unser Design besitzt Stärke und Weichheit zugleich. Und wir achten immer darauf, dass der Anwender eine elegante Nutzererfahrung macht.“ so Butcher weiter. Nicht nur beim Mobile Design achtet Samsung deshalb darauf, „neue Identitäten zu kreieren, eine neue Erfahrung und Designs, die das Leben der Kunden verändern.“ Auch bei den Haushaltsgeräten wird innovatives Design umgesetzt, um „den Bedürfnissen und Standards der Kunden gerecht zu werden.“

 

Ein junges Konzept

Doch wie kam es zum Aussehen der Galaxy Gear, die es in sieben unterschiedlichen Farben gibt und die aus einem Metallgehäuse an bunten Silikonarmbändern besteht? Diese Frage beantwortete DH Chang, Executive Vice President und Chef des Design Strategy Teams: „Das Design der Galaxy Gear wurde so entwickelt, dass das mobile Erlebnis des Anwenders noch mobiler wird.“ Das leicht zu tragende Gerät soll „vor allem die junge Zielgruppe ansprechen, ist also an einem jungen Konzept orientiert. Es ist ein Fashion-Teil, das sich in seinem Aussehen an den aktuellen Trends der Modewelt orientiert. Und es ist farbenfroh und verschafft den Anwendern ein besseres Erlebnis.“

 

Samsung Galaxy Gear Serie

 

Hunderte von Design-Konzepten

Der Weg zum fertigen Produkt eines am Handgelenk zu tragenden Smartphones ist dabei alles andere als einfach, bestätigte YJ Kim, Senior Vizepräsident von Samsung und Chef des Advanced Designs. „Wir haben viele verschiedene Entwürfe gemacht, was nicht über Nacht passiert. Es war ein Prozess von vielen Jahren und hunderten von Designkonzepten, bis die endgültige Form feststand.“ Wichtig bei der Entwicklung eines Designs, so Kim weiter, „ist die Nutzererfahrung. Dabei sind wir offen für alle Möglichkeiten.“

 

Galaxy Gear Set

Metall als Naturmaterial

Doch warum setzte Samsung bei der Galaxy Gear und der Rückseite des Note 3 ausgerechnet Metall als Werkstoff ein? „Wir benutzen erst einmal alle Materialien im Entwurfsstadium.“ erklärte DH Chang die Vorgehensweise. „Dann passen wir die Materialien dem Designkonzept an. Und Metall ist der Natur sehr ähnlich. Das Designkonzept in diesem Fall hieß ‚klassisches Aussehen und hochwertiges Gefühl’.“ Metall wurde dabei aber nicht zufällig ausgewählt, wie YJ Kim erläuterte: „Wir haben ein Team, das zukunftsfähige Materialien erprobt. Es identifiziert die Materialien für das Designkonzept. Dann erforschen sechs Teams weltweit die Nutzererfahrung mit diesen Materialien.“ Im Massenmarkt, für den Samsung ebenso produziert wie für das Premium-Segment, setzte sich dabei das klare Design und die metallische Oberfläche durch.

Metall besitzt, wie Dean Butcher es nannte, eine gewisse „Authentizität“. Gepaart mit dem Fashionlook der bunten Armbänder und den Möglichkeiten, welche die auf der Gear installierten Apps bieten, entstand so eine Smartphone-Uhr, die nicht nur auf der IFA in Berlin 2013 viele bereits kurz nach ihrer Vorstellung in ihren Bann zog.

 

Samsung_Design Event Dean Butcher

 

Wollt ihr Infos und Angebote rund um den Digital Lifestyle per E-Mail erhalten? Dann könnt ihr hier den GRAVIS Infoservice abonnieren. Oder wollt ihr euch selbst ein Bild machen, Produkte anfassen und testen? Kein Problem in unseren 28 GRAVIS Stores.

 

Kommentar geschlossen.

Kommentare (2)

    Boris Schneider

    Finde ich sehr gut! Weiß man, wie viel die Uhr ungefähr kosten wird? Würde mich brennend interessieren 🙂 Kann es kaum erwarten!

    Clemens

    Ich nach haltig beeindruckt: Schon vor Monaten erhielt ich von Pearl das Angebot, eine Smart-Uhr kaufen zu können. Hier stellt sich einer hin und gibt damit an, die erste Smart-Uhr erfunden zu haben! Und der Metallanteil ist wirklich genauso atemberaubend wie die Farbenvielfalt! Die Menschheit verblödet immer mehr. Allein der Unterschied ist, das die Samsung-Uhr nicht ohne Smartphone funktioniert. Die von Pearl schon. Und ich dachte schon, die Bildschirme würden immer größer werden und ich müßte im nächsten Jahrzehnt ein Telefon in Bügelbrettgröße an mein Ohr bringen. Anstatt werden sie jetzt wieder kleiner, geradezu winzig. Was für ein Unfug?!