Bei iOS 12 und macOS 10.14 soll vor allem die Qualität und Performance besser werden. Apple-Insider Mark Gurman verrät in seinem Blog, welche Features zu erwarten sind.

Neue Animojis

Mit iOS 12 sollen auch neue Animojis eingeführt und das Menü zum Auffinden der animierten Emojis soll überarbeitet werden. Und: Sie sollen auch auf einem neuen iPad Modell mit Face-ID nutzbar sein, das bald enthüllt werden soll. Die Animoji-Funktion soll laut Gurman mit iOS 12 in Facetime einziehen, so dass ihr mit den crazy Gesichtern und eurer Stimme den Videochat beleben könnt. Außerdem soll Apple an Gruppenchatvideos arbeiten, fraglich ist jedoch ob die Funktion schon in diesem Jahr fertig wird und mit iOS 12 erscheint.


Mit iOS 12 sollen neue Animojis eingeführt werden./ Quelle: apple.com

Peace bringt iOS Apps auf den Mac


Die nächste iOS-Version, die laut Gurman den internen Codenamen “Peace” trägt, werde wohl die iOS Apps auf den Mac bringen. Entwickler sollen ihre Anwendungen so entwickeln können, dass sie sowohl auf dem iPhone, iPad und macOS laufen. Was dafür gebraucht wird, ist allerdings macOS 10.14 mit dem Codenamen Liberty. Auch Apples Smart-Home-App soll macOS kompatibel gemacht werden.

Von Siri bis Fotoimport – Das können die neuen Features werden

Für iOS 12 ist laut Gurmans Blogbeitrag eine überarbeitete Version der Börsen-App und der Nicht-stören Funktion geplant. Sobald die Nicht-stören-Funktion aktiviert ist, soll der Nutzer automatische Anrufe ablehnen und Benachrichtigungen stumm stellen können. Siri soll tiefer in die Suchmaske integriert werden und die Nutzeroberfläche des Fotoimports für iPads sei geplant. In iOS 12 sollen außerdem mehrere Nutzer Augmented-Reality-Games gleichzeitig spielen können.


Mit iOS 12 können mehrere Nutzer gleichzeitig AR-Games spielen./ Quelle:  apple.com/de/tv-app

Nicht alle neuen Features kommen dieses Jahr

Laut Gurman schaffen es nicht alle neuen iOS 12 Features dieses Jahr auf den Markt. Die Überarbeitung der iPhone und iPad Homescreens z.B. wurden auf 2019 verschoben. Ebenso die neue Version von Carplay und ein Update der Foto-Apps für 2018. Bis 2019 müssen wir auch auf das Feature warten, zwei Fenster einer iPad-App z.B. den Safari-Browser nebeneinander anordnen zu können. Dass manche Features verschoben werden, ist allerdings nicht neu: Apple hatte den Portrait-Modus der Kamera-App für das iPhone 7 Plus erst mit iOS 10.1 veröffentlicht. AirPlay 2 mit Multiroom-Audio-Support und iMessage in der iCloud sollten ursprünglich mit iOS 11 kommen – der Release wurde aber auf eine spätere Version verlegt. Bleiben wir gespannt, ob das ein oder andere überraschende Feature mit iOS 12 dazu kommt und welches verschoben wird.