iWork ’11 – Kostenlose Grundversion, kostenpflichtige Erweiterungen

Lange musste man auf iWork ’11 warten, nun scheint der Veröffentlichungstermin näher zu rücken. iWork ’11 soll voraussichtlich in den nächsten Wochen erscheinen und in der Grundversion kostenlos sein. Per In-App-Kauf kann der Anwender Pages, Keynote und Numbers um weitere Funktionen und Templates erweitern. Wir haben uns die Beta-Version angesehen, doch bevor wir in weiteren Folgen auf einzelne Neuerungen der Office-Suite von Apple eingehen, erklären wir zunächst den In-App-Kauf am Beispiel von Pages.

Augenscheinlich hat der Hersteller auch bei den Vorlagen den Rotstift angesetzt, lediglich eine handvoll gehören zur kostenlosen Grundversion. Jede weitere kostet in der US-amerikanischen Version 1,29 US-Dollar. Für Anwender, die ohnehin lieber mit eigenen Vorlagen arbeiten, birgt das neue Modell ein großes Sparpotential.

Bei den einzelnen Funktionen im Programm geht es preislich moderater zu – blockweise kann man Funktionen für 19 Cent dazu kaufen. Vorteil des neuen Bezahlkonzepts, jeder Anwender kann sich sein individuelles iWork ’11 zusammenstellen und spart bei Funktionen, die er ohnehin nie benötigt.

Wir haben mal nachgerechnet, was Pages mit den wichtigsten Funktionen kosten würde und sind auf einen Grundpreis von rund 10 US-Dollar pro Programm gekommen. Damit würde Apple den Preis für iWork nahezu halbieren.

Update: Einige unserer Leser haben uns durchschaut – bei unserem Screencast handelt es sich tatsächlich um einen April-Scherz. Wir wünschen all unseren Lesern einen guten Start in den April und werden nächstes Jahr um diese Zeit, die Aufgabe etwas schwieriger gestalten.

Sprecher und Produzent dieses Casts ist Andreas Drägestein. Mehr von ihm gibt es unter www.supportcast.de.

Text und Idee stammen von Hans Dorsch und Tizian Nemeth. Hans Dorsch ist Autor mehrerer Bücher zum Mac und zu iWork ’09. Seine Tipps findet ihr unter www.appletipps.com.

Kommentar geschlossen.

Kommentare (16)

    Blog Moritz

    Das (P) am Ende sagt alles.

    Max Büscher

    die aprilscherze von blizzard waren besser

    Andreas Drägestein

    …natürlich war dieser Bericht ein Aprilscherz. Gratulation an diejenigen, die es gleich erkannt haben und auch an diejenigen, die wir in die Irre führen konnten.

    Danke an alle, die dabei mitgemacht haben, bis zum nächstem Jahr 🙂