„Das Kindchenschema und Tiere funktionieren immer“, lautet eine alte Weisheit aus der Werbebranche. Mit lustigen Videos und süßen Bildern von Bello und Minna punktet man aber auch auf Instagram, Facebook und Co. Vorausgesetzt, man erwischt den richtigen Moment.

Spontan mit dem Smartphone

Mit der großen Spiegelreflex-Kamera schießt ihr zwar die besseren Bilder, bis ihr die Kamera aber ausgepackt und betriebsbereit gemacht habt, ist die süße Position eures Vierbeiners längst Geschichte. Deshalb gilt: Lieber spontan das Smartphone zücken und die Situation schnellst möglich einfangen. Gut zu wissen: Auf einem iPhone wischt ihr einfach unten von links nach rechts, um schnell die Kamera zu öffnen. Beim iPhone X tippt ihr stattdessen unten rechts auf das Kamera-Symbol. Haltet jetzt am besten den Auslöser gedrückt, damit ihr mehrere Fotos hintereinander schießen und euch dann das Beste raussuchen könnt.

 

Photo by Nathan Fertig on Unsplash

 

Sport-Modus der Kamera

Einen Vorteil hat die Digitalkamera dann aber doch: den Sportmodus. Dieser sorgt automatisch dafür, dass die Kamera besonders schnelle Bewegungen optimal aufnimmt. Damit verwackeln die Aufnahmen vom quirligen Kätzchen und wuseligen Welpen weniger. Auch der Hamster im Laufrad und andere schnelle Kleintiere werden im Sportmodus scharf „eingefangen“.

 

Slow-motion-Modus verwenden

Eine schöne Alternative, wenn ihr statt Fotos ein Video schießt, ist der Slow-Motion-Modus. Öffnet auf dem iPhone die Kamera und wischt zweimal von rechts nach links. Werft außerdem noch einen Blick in die Einstellungen unter Kamera. Hier könnt ihr festlegen, mit welcher Auflösung und wie vielen Bildern pro Sekunde euer iPhone Slow-Motion-Videos erfasst. Dabei gilt nicht „je höher desto besser“. Denn wenn ihr mehrere Bilder pro Sekunde einfangt, ist zwar der Slow-Motion-Effekt stärker, allerdings ist das Bild auch dunkler. Gerade in geschlossenen Umgebungen lohnen sich deshalb weniger Bilder pro Sekunde (englisch: „Frames per Second“, kurz fps).

 

 

Ablenken mit einem Leckerli

In einer gestellten Situation bewaffnet ihr euch am besten mit einer Tüte Leckerlis. Damit steuert ihr den Blick eures Haustiers gezielt und sorgt dafür, dass es ruhig sitzen bleibt. Als Alternative könnt ihr die Fotos nach dem Fressen machen, wenn das Bäuchlein voll und der Bewegungsdrang möglichst gering ist.

 

Photo by Marek Szturc on Unsplash

 

Tierfilme auf dem Fernseher oder Tablet

Für komische Situationen und überraschte Haustiere sorgen Tierfilme auf dem Tablet oder Fernseher. Vor allem Katzenvideos überraschen immer wieder. Die Alternative: Spezielle Apps mit Selfie-Modus. Für Hunde verwendet ihr am besten BarkCam. Die App produziert Geräusche, mit denen euer Bello zumindest kurz ruhig in die Kamera schaut. Katzenhaltern empfehlen wir Kittysnaps. Die App setzt auf das Prinzip Laserpointer und erstellt selbstständig ein Bild eurer Katze.

 

Project 365 #21: 210118 Cats Watching Cats

 

Makro-Aufnahmen

Das Mittagsschläfchen eignet sich übrigens auch ganz wunderbar für Makrofotos. Damit könnt ihr nämlich Details wie Pfötchen, Augen oder Fellstruktur festhalten. Nahaufnahmen könnt ihr zwar auch ohne Zubehör erstellen, besonders gut klappt das aber mit speziellen Aufstecklinsen, mit denen ihr eurem Liebling noch mehr auf die Pelle rückt.

IMG_1960

 

Schwarzweiß und selektive Farben

Makrofotos eigenen sich perfekt für Schwarzweiß-Bilder mit winzigen, farblichen Details. Beispielsweise lassen sich so die Augen schön herausarbeiten. Alles was ihr braucht, ist eine einfache App wie Color Splash. In ihr könnt ihr einfach das Foto wählen und anschließend per Fingerzeig alle Bereiche markieren, die wieder in Farbe erscheinen sollen.

 

 

Versteckte Kamera

Was machen eigentlich eure Vierbeiner wenn ihr nicht zu Hause seid? Der Film „Pets“ versucht diesem Mysterium auf den Grund zu gehen. Auch ihr könnt mit dem richtigen Zubehör schauen, was euer Liebling so macht. Vor allem aber gibt es eine einfache Möglichkeit, „Bello allein zu Haus“ auf Kamera festzuhalten: mit smarten Überwachungskameras. Das Bild der Kameras könnt ihr jederzeit von unterwegs abrufen. Je nach Hersteller gibt es außerdem Online-Speicher dazu. So könnt ihr am Abend durch den gesamten Tag eures Tieres zappen.