Je nach Anwendungsbereich funktionieren auch smarte Modelle anderer Hersteller sehr gut mit dem iPhone. Wir bieten euch einen kleinen Überblick an Smartwatches, die es derzeit auf dem Markt gibt.

Kein Zweifel, die Apple Watch ist die optimale Smartwatch fürs iPhone. Das fängt schon bei der Einrichtung an: Apple Watch einschalten, mit Watch-App scannen, ein paar Fragen auf dem iPhone beantworten, fertig. Auch im Anschluss steckt die Uhr die Konkurrenz in die Tasche. Die Apple Watch zeigt eingehende Anrufe und Nachrichten, trackt eure Workouts, synchronisiert Musik mit iTunes, gibt mit Siri Antworten auf Fragen und mehr.

Der Funktionsumfang ist aber nur deshalb möglich, weil das Betriebssystem watchOS und iOS eng miteinander verwandt und deshalb entsprechend verzahnt sind. Wer auf einen großen Funktionsumfang verzichten kann und beispielsweise nur Sport-Features oder Mitteilungen benötigt, sollte einen Blick auf die Modelle anderer Hersteller werden. Auch optisch gibt es spannende Alternativen zum Apple-Produkt.

Fitnesstracker konzentrieren sich aufs Wesentliche

Geht es euch vor allem um die Quantifizierung eurer (sportlichen) Bewegung, lohnt sich ein Fitnesstracker, beispielsweise von Misfit oder Fitbit. Beide Tracker befinden sind in einem besonders kompakten Armband das neben einer normalen Uhr getragen wird. Zu den aufgezeichneten Aktivitäten zählen Schritte, Strecke, Kalorien, wie lange ihr geschlafen habt und die Schlafqualität. Die Smartphone-Anbindung ermöglicht nicht nur die Synchronisierung der Daten für eine bessere Übersicht, sondern lässt das Armband auch vibrieren oder aufleuchten bei eingehenden Anrufen und Nachrichten. Während Fitbit auf einen Akku setzt, der etwa einmal pro Woche aufgeladen werden muss, enthält Misfits Ray drei Knopfzellen, die etwa ein halbes Jahr durchhalten.

Eine schöne Armbanduhr ist für viele Träger mehr als ein schnöder Zeitanzeiger. Je nach Form, Material und Armband vervollständigt eine Armbanduhr das Outfit. Wer in dieser Hinsicht lieber klassisch unterwegs ist, könnte Gefallen an Nokias Steel-Serie finden, in die ein Fitnesstracker unauffällig integriert ist. Neben der analogen Zeitanzeige ist ein weiterer, kleiner Zeiger auf dem Ziffernblatt integriert, der dezent den Fortschritt des persönlichen Bewegungsziels zeigt. Das Modell Steel HR enthält außerdem ein kleines Mini-Display das über Herzfrequenz, Schritte, Entfernung, Kalorien und Nachrichten vom Smartphone informiert.

Auch Fossil kombiniert eine klassische Uhr mit Tracking-Funktionen. Nur im Hintergrund tracken die Q Nate, Q Grant und Q Accomplice eure Aktivität und informieren euch mit sanften Vibrationen über Mitteilungen am Smartphone.

Android und iPhone? Beste Freunde!

Android und iOS sind auf dem Smartphone vor allem eines: Konkurrenten. Android auf einer Smartwatch – inzwischen unter dem Namen „Wear OS by Google“ bekannt – schließt hingegen mit einem iPhone problemlos Freundschaft. Allerdings gibt es Einschränkungen. So funktioniert die Anbindung an iCloud nicht mit Wear OS. Das heißt: Bilder, Musik, Kontakte und mehr synchronisieren sich nicht automatisch. Außerdem sind Mitteilungen nicht interaktiv. Auf einer Apple Watch könnt ihr beispielsweise auf eine Nachricht antworten oder einen Like setzen. Das klappt unter Wear OS nicht. Zudem ist die Synchronisierung der Gesundheitsdaten in Health nicht immer gegeben und die Kopplung per Bluetooth ist etwas komplizierter. Ansonsten funktionieren Android-Uhren problemlos mit dem iPhone. Das gilt auch für die Fossil Q Venture und Fossil Q Explorist. Die Uhren zeigen neben der Uhrzeit auch Zusatzinformationen wie Datum, Schritte oder Termine an. Weitere Funktionen, darunter alternative Ziffernblätter oder Apps, installiert ihr einfach im Nachgang über die Wear-OS– und Fossil-Q-App auf eurem iPhone.

Ohne Smartphone funktionieren die Fossil-Modelle aber nur eingeschränkt und beispielsweise nicht als Navi. Misfit hat seine Vapor deshalb mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, damit ihr eure nächste Laufstrecke auch ohne Smartphone in der Tasche aufzeichnen könnt. Auch hier gilt: Dank Wear OS installiert ihr weitere Features mit wenigen Handgriffen einfach nachträglich.