Mobil und leistungsstark: So wird das MacBook zum All-rounder

Ein MacBook ist mehr als der ideale Begleiter für unterwegs. Wir zeigen, wie ihr es auch zuhause optimal einsetzt.

Apples MacBook hat als mobiler Rechner alles, was ein Desktop-Rechner auch draufhat. Und damit das Zeug zum Allrounder. Das MacBook ist kompakt für unterwegs und vielseitig für Zuhause. Mit dem richtigen Zubehör macht ihr das MacBook im Handumdrehen von eurem mobilen Begleiter zum leistungsstarken Rechner auf dem Schreibtisch.

Einer für alles

Um ein MacBook, sei es daheim oder im Büro am Schreibtisch, wie einen vollwertigen Rechner einsetzen zu können, braucht ihr lediglich das passende Zubehör. Und schon wird euer Apple Laptop zu einem Desktop-Rechner. Die beste Voraussetzung bringt das MacBook bereits von Haus aus mit: einen USB-C-Anschluss. Dieser Anschluss gibt euch die Möglichkeit, eine ganze Bandbreite externer Geräte anzuschließen. Denn über USB-C transportiert ihr nicht nur Daten, sondern ebenso Audio- und Videosignale. Außerdem verbindet ihr darüber externe Tastaturen und eine Maus mit dem MacBook. Kurz, der Anschluss erweitert die Möglichkeiten eures MacBooks ganz erheblich.

Anschluss gefunden

Um das MacBook zu einem stationären Rechner zu machen, braucht ihr zunächst eine Docking Station, über die ihr die verschiedensten Peripheriegeräte anschließen könnt. Solche Hubs findet ihr in den unterschiedlichsten Ausführungen. Eine speziell auf das MacBook zugeschnittene Lösung stellt das MINIX NEO Storage dar, das weltweit erste USB-C Multiport SSD Storage Hub. Es passt sogar optisch perfekt zu eurem MacBook. Über die integrierten USB-C-3.0-Buchsen schließt ihr Maus und Tastatur an, über den HDMI-Port verbindet ihr den mobilen Rechner mit einem externen Monitor. Der kann sogar eine 4K-Auflösung haben. Und das Tolle: Wie der Name sagt, bietet euch das MINIX NEO Storage sogar noch zusätzliche mobile Speichermöglichkeiten von 120 Gigabyte.

Aufrüsten leicht gemacht

Ansonsten kann es sinnvoll sein, euch eine zusätzliche externe Festplatte zuzulegen, wenn ihr das MacBook als Arbeitsplatzrechner nutzt. Am besten eine externe SSD-Festplatte. Die ist nicht nur schnell, sondern meist auch noch klein und handlich und wesentlich robuster als eine traditionelle Festplatte. Das heißt, ihr könnt sie wirklich überall hin mitnehmen und habt sie immer dort griffbereit, wo ihr auch arbeitet.

Anschließen könnt ihr diese Festplatten zum Beispiel auch über eine Docking Station wie das Elgato Thunderbolt 3 Pro Dock. Diese Docking Station ist mit diversen Anschlussoptionen für fast alles ausgerüstet. Neben klassischem USB-Port zur Datenübertragung und Anschlüssen für Tastatur und Maus sowie dem DisplayPort für externe Monitore, findet ihr eine weitere HDMI-Buchse für TV-Geräte, wodurch das Potenzial eures MacBooks noch einmal erweitert wird.

Arbeitet ihr häufig mit Tondateien, könnt ihr über den kombinierten 3,5-mm-Klinkenanschluss an der Vorderseite ein Mikrofon anschließen sowie an einer rückwärtigen 3,5-mm-Stereobuchse mit verstärktem Audiosignal Lautsprecher und Kopfhörer. Darüber hinaus bietet sie euch SD- und microSD-Steckplätze, über die ihr alle Arten von Flashspeicher nutzen könnt. Derartig ausgerüstet steht euer MacBook einem kompletten Arbeitsplatzrechner, an dem ihr professionell arbeiten könnt, in nichts nach.

Im Bild bleiben

Fehlt nur noch der passende Monitor, den ihr je nach eingesetzter Docking Station über HDMI-, USB-C- oder den Display-Port mit dem MacBook verbindet. Hier bietet sich der EV2785-BK FlexScan Monitor von EIZO an. Das 27-Zoll-Display im modernen, nahezu rahmenlosen Design hat eine 4K-Ultra-HD-Auflösung und stellt Bilder und Text gestochen scharf dar, ist also bestens für professionelle Anwendungen geeignet. Das gilt aber ebenso für die Übertragung von Videos und Fotos, sodass ihr auch Präsentationen auf dem externen Monitor zeigen könnt.

Wenn ihr häufiger Videobearbeitungen macht oder eine höhere Grafikleistung benötigt – beispielsweise für 3D-Software oder für Spiele – bietet Apple euch die Möglichkeit, eine externe Grafikkarte (eGPU) an das MacBook anzuschließen. Seit macOS High Sierra ist diese Unterstützung möglich, mit macOS Mojave nun ausgereift. Sowohl MacBook als auch die externe Grafikkarte benötigen dafür einen Thunderbolt-3-Anschluss.

Abschließend noch ein Tipp: An einem Arbeitsplatz-Rechner arbeitet ihr überwiegend mit der Maus. Wie oben beschrieben, könnt ihr diese natürlich auch am MacBook anschließen. Und damit sich Maus und Magic Trackpad nicht ins Gehege kommen, könnt ihr am MacBook das Magic Trackpad deaktivieren. Dazu klickt ihr einfach in den Systemeinstellungen unten auf Bedienungshilfen. Dort markiert ihr bei Maus & Trackpad „Integriertes Trackpad ignorieren, falls eine Maus oder ein drahtloses Trackpad angeschlossen ist“. Das war es schon. Nun wird das Trackpad deaktiviert, sobald ihr eines der externen Eingabegeräte an das MacBook anschließt.