Laue Frühlingstemperaturen laden dazu ein, den Sport vom Fitnessstudio ins Freibad oder auf die Laufstrecke im Wald zu verlagern. Wir zeigen, welches Zubehör für die Apple Watch dabei unverzichtbar ist und auf keinen Fall fehlen darf.

Wenn ihr eine Apple Watch kaufen wollt, gilt es neben der Größe (38 mm oder 42 mm) und dem Gehäusematerial (Aluminium, Edelstahl oder Keramik) auch eine Entscheidung über die Konnektivität zu treffen. Nur die Variante mit „GPS + Cellular“ verfügt über eine virtuelle SIM-Karte, mit der ihr auch ohne verbundenes iPhone oder WLAN Nachrichten empfangen, telefonieren und unterwegs Musik streamen könnt. Das ist praktisch, wenn ihr mit möglichst wenig Ballast joggen oder Fahrrad fahren wollt. Aber: Voraussetzung für die kostenpflichtige virtuelle SIM-Karte ist ein Magenta-Mobil-Tarif der Deutschen Telekom.

 

Gut gesichert

Wollt ihr mit der Apple Watch lediglich Sport im Trockenen ausüben, lohnt sich eventuell die günstige Apple Watch Series 1. Allerdings ist das ältere Modell lediglich gegen Spritzwasser geschützt, nicht aber gegen das Eintauchen und starke Bewegungen im Wasser. Um Kalorienverbrauch, Herzfrequenz und zurückgelegte Bahnen erfassen zu können, braucht ihr die Apple Watch Series 3. Besonders aktive Sportlerinnen und Sportler sollten für zusätzlichen Schutz sorgen. Das Display ist zwar gehärtet und die Ränder aus Aluminium oder Edelstahl ziemlich robust, jedoch ist beides nicht immun gegen Kratzer. Mit einem guten Casesorgt ihr für zusätzlichen Schutz.

 

 

Armbänder nach Lust und Laune

Besonders edel wirkt die Apple Watch mit einem schönen Metall- oder Lederarmband. Für den Sport sind beide Armbänder allerdings weniger geeignet. Das Metallarmband ist schnell unangenehm, während ein Lederarmband durch Schweiß und Wasser schnell abgenutzt ist. Apple nennt seine Kunststoffarmbänder zwar auch „Sportarmband“, besser sind aber die perforierten Nike-Armbänder, da durch diese eure Haut besser atmen kann. Anders als die Hardware, bei der ihr euch einmal entscheidet, lassen sich Armbänder nach Lust und Laune tauschen. Je nach Saison verändert sich das Angebot an Armbändern. Neben Apples eigenen Modellen bekommt ihr jede Menge coole Alternativen, beispielsweise Armbänder aus Holzoder NATO-Armbänder. Tipp: mit einem starken 3D-Touch auf das Ziffernblatt und anschließender Wahl der Schaltfläche Anpassenkommt ihr zur Farbauswahl, um die dominierende Ziffernblatt-Farbe eurem Armband anzugleichen.

 

 

Drahtlos glücklich

Neben harten Zahlen liefert euch die Apple Watch auch musikalische Motivation – und das sogar ohne ein verbundenes iPhone. Einzige Voraussetzung sind ein paar Bluetooth-Kopfhörer. Das funktioniert mit fast jedem Modell. Wechselt ihr häufig zwischen den Geräten – beispielsweise beim Joggen die Apple Watch und auf der Arbeit das Smartphone – empfehlen wir euch Kopfhörer wie die Beats X, die Powerbeats3oder Apples AirPods. Der Grund: Diese Kopfhörer enthalten den Apple-W1-Chip, der die Musikqualität verbessert und euch außerdem den automatischen Wechsel zwischen Geräten ermöglicht, die mit eurer Apple ID verknüpft sind. Habt ihr keine Apple Watch mit Mobilfunkchip, müsst ihr außerdem die Musik über die Apple-Watch-App synchronisieren. Die einfachste Möglichkeit, die es dafür gibt ist es, auf eurem iPhone in der Apple-Watch-App unter Musikdie Kategorie Häufig gespielt sowie den Mix für Chill, Neue Musik und Favoritenzu aktivieren. So habt ihr immer eure Lieblingsmusik am Handgelenk und startet ohne nervige Synchronisierung in den Workout.

 

Stylish Aufladen

Im Lieferumfang der Apple Watch ist zwar bereits ein magnetisches Ladekabel enthalten, das mitgelieferte Modell lohnt sich aber vor allem als Reisebegleiter. Für die Ablage oder euren Schreibtisch gibt es wesentlich schönere Lösungen, etwa das minimalistische Just Mobile LoungeDockoder das praktische Belkin PowerHouse, mit dem ihr iPhone und Apple Watch gleichzeitig ladet.

 

Damit eure Apple Watch nicht einfach mit schwarzem Display vor sich hin lädt, schaltet in der Apple-Watch-App in den Einstellungenunter Allgemeinden Weckermodusein. Dadurch zeigt das Display die aktuelle Zeit, sobald ihr das Display berührt oder auf den Tisch klopft.