Mit der richtigen Deko, Musik und Beleuchtung wird aus dem Garten eine private Lounge. Das klappt sogar auf Knopfdruck.

Während wir tagsüber im Büro schwitzen, lässt es sich abends auf dem Balkon oder im Garten bei einem lauen Lüftchen wunderbar aushalten. Lade doch deine Freunde ein: Denn mit etwas Vorbereitung kannst du aus deiner Wohlfühloase eine coole Party-Location für das Wochenende machen.

Es werde Licht

Die Beleuchtung im Garten überlasst ihr am besten Philips Hue. Bisher waren die smarten Lampen nur für die Beleuchtung der Innenräume erhältlich, ab sofort kümmert sich Hue aber auch um passendes Licht für draußen. Zu den neuen Modellen zählen unter anderem die Strahler Lily, mit denen ihr im Garten farbige Akzente setzt. Die Serien Lucca, Tuar und Turaco sorgen hingegen für sanfte Beleuchtung der Wege oder der Außenwand. Einschalten könnt ihr die Beleuchtung mit den gängigen Hue-Schaltern oder dem Hue Bewegungsmelder. Auch andere HomeKit-zertifizierte Schalter wie Logitech Pop oder Fibaros The Button funktionierten mit den neuen Leuchten.

Damit ihr die perfekte Beleuchtung für den Abend nicht jedes Mal neueinstellen müsst, speichert eure Konfiguration am besten als HomeKit-Szene! Dazu öffnet ihr nach der Installation einfach die Home-App und tippt oben rechts auf das Plus-Zeichen und wählt Szene hinzufügen. Wählt anschließend Eigene und vergebt einen Szene-Namen, zum Beispiel „Abendlicht im Garten“. Über Gerät hinzufügen wählt ihr anschließend alle Lampen aus, die Teil der Szene sind. Gut zu wissen: Mit der Szene könnt ihr Lampen auch ausschalten. Fügt ihr der Szene die deaktivierte Wohnzimmer- und Küchenbeleuchtung hinzu, schaltet ihr diese mit einem Knopfdruck aus, wenn der Garten in euren gewählten Farben erstrahlt. Oder ihr aktiviert die Szene einfach mit Siri!

Eine schöne Erweiterung für euer Hue-System ist übrigens Hue Go. Die Leuchte ist akkubetrieben und lässt sich daher  gleichermaßen auf dem Gartentisch wie im Wohnzimmer einsetzen. Über HomeKit bindet ihr auch diese Lampe in eure Party-Szene ein.

Musik ab!

Wenn ihr Musik im Garten hören wollt, kommt ihr um einen mobilen Lautsprecher nicht herum. Oder besser: mehrere Lautsprecher für ordentlich Wums! Prinzipiell gibt es dafür drei Möglichkeiten: Sonos, AirPlay 2 oder Bluetooth-Lautsprecher, die sich untereinander verbinden. Sonos überzeugt mit einem eigenen Funksystem, das unabhängig vom WLAN läuft. Allerdings sind die Boxen nicht wetterfest und ihr müsst sie nach der Feier wieder in Sicherheit bringen. Dafür könnt ihr das System beliebig erweitern. Der Sonos One ist wegen aufgrund der kompakten Größe besonders gut für den Garten geeignet – sofern eine Steckdose in der Nähe ist. Wer gerne bastelt, sollte einen Blick auf Sonos Connect:Amp werfen. Damit verbindet ihr einfache Lautsprecher – beispielsweise spezielle Outdoor-Modelle – mit einem Sonos-System.

Entscheidet ihr euch für AirPlay, müsst ihr aufpassen: Das ältere AirPlay streamt nur von iTunes auf einem Windows-Rechner oder Mac an mehrere andere Boxen, mit iPhone oder iPad funktioniert es nur mit einem Lautsprecher. Wollt ihr vom iPad oder iPhone an mehrere Lautsprecher streamen, braucht ihr AirPlay 2.  Allerdings können nur wenige Geräte – darunter Sonos One oder Apples HomePod –  AirPlay 2. Der HomePod ist zwar etwas teurer, bietet dafür aber deutlich mehr Bass als der Sonos One.

Sowohl Sonos- als auch AirPlay-Lautsprecher haben den Vorteil, Musik mit besonders guter Qualität wiederzugeben. Bei Bluetooth-Lautsprechern ist die Qualität wegen der Komprimierung etwas geringer. Bei der Feier im Garten ist der Qualitätsunterschied aufgrund von Umgebungsgeräuschen aber nicht dramatisch, weshalb Bluetooth-Lautsprecher trotzdem eine gute Alternative sind. Auch hier gilt wie bei AirPlay, dass gleichzeitig nur ein Lautsprecher gekoppelt und als Wiedergabegerät dienen kann. Logitech hat mit seinen Ultimate-Ears-Lautsprechern aber eine smarte Lösung gefunden: Bis auf die Modelle Blast und Megablast, die auch alleine ausreichend Lautstärke bieten, können die Lautsprecher untereinander gekoppelt werden und so für ein deutlich besseres Klangerlebnis sorgen.