Auf dem Rad kommt ihr schnell, gesund und mit Spaß von A nach B. Jetzt geht es noch besser, denn Radeln wird smart.

Wir haben es immer gewusst, aber nun ist es auch mit Zahlen belegt: Radfahren ist einfach besser als Autofahren. Autofahrer produzieren gesamtgesellschaftliche Kosten von im Schnitt 20 Cent pro gefahrenem Kilometer. Radfahrer hingegen erzeugen für die Gesellschaft einen Nutzen von 30 Cent auf der gleichen Strecke. In diese volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse fließen Faktoren wie Klimaerwärmung, Luftverschmutzung, Lärm, Ressourcennutzung und Lebensqualität ein. Mit anderen Worten: Schwingt euch aufs Rad und genießt den Sommer – und zwar möglichst smart.

Fester Halt

Als Autofahrer genießt man bei den aktuellen Temperaturen nicht nur den Vorteil einer Klimaanlage, grundsätzlich schützt der Metallkäfig die Insassen auch gegen Unfälle. Radfahrer müssen hingegen deutlich besser auf den Straßenverkehr achten. Das Smartphone in der Hand ist deshalb nicht nur eine schlechte Idee, sondern auch verboten. Wer erwischt wird, muss ein Bußgeld von 55 Euro zahlen. Allerdings ist ein Smartphone am Rad für Routeninformationen oder als Fahrradcomputer sehr praktisch. Die Lösung: eine stabile Fahrradhalterung. Die Networx Finn montiert ihr in nur wenigen Sekunden, dafür braucht ihr nicht einmal Werkzeug. Einfach die Gummilasche um den Lenker legen, Smartphone einspannen und losfahren.

Smarter Tacho

Eine mögliche Alternative zum Smartphone ist ein mit dem Smartphone verbundener Fahrradcomputer. Der SmartHalo wird fest auf dem Lenker montiert und zeigt bei aktivierter Navigation die Richtung und Abbiege-Hinweise mit farbigen LEDs. Im Vergleich zu anderen Apps sind diese Routen aber kein Muss: Im Kompassmodus weist euch SmartHalo nur in die richtige Richtung, welchen Weg ihr nehmt, bleibt euch überlassen. Wird es während der Fahrt dunkel, schaltet sich das Licht automatisch ein. Die App steuert aber nicht nur die Navigation, sondern trackt unterwegs auch eure Fitness. Sobald ihr mit dem Treten beginnt, startet SmartHalo die Aufzeichnung. Wie schnell ihr unterwegs seid, zeigt das visuelle Tachometer. Außerdem speichert die App den Standort eures geparkten Rads.

Vernetztes Rad

Noch einen Schritt weiter als SmartHalo geht Cobi. Ihr steckt euer iPhone entweder in die Halterung mit einer speziellen Hülle oder nutzt die Universalhalterung. Damit eure Hände am Lenker bleiben können, enthält das Set einen Daumen-Controller, den ihr in Griffnähe am Lenker befestigt. Mit diesem steuert ihr die Cobi-App. Die App ermöglicht Musikwiedergabe, Navigation, Zugriff auf das Adressbuch für Anrufe sowie Fitness-Features. Damit eurem iPhone nicht der Strom ausgeht, könnt ihr dieses über den Cobi-Akku unterwegs laden. Praktisch: Im Plus-Paket enthält Cobi neben der Halterung mit Fahrradlampe auch ein Rücklicht. Habt ihr bereits eine Beleuchtung, lohnt sich die günstigere Sport-Edition.

Let the music play

Damit ihr den Verkehr nicht nur im Blick habt, sondern auch hört, solltet ihr auf Kopfhörer am besten verzichten. Könnt oder wollt ihr das nicht, achtet darauf, keine Kopfhörer zu verwenden, die in den Hörkanal geschoben werden. Auch Modelle mit aktiver Geräuschunterdrückung sind tabu. Ziemlich gut machen sich übrigens Apples AirPods. Diese hängen fest genug im Ohr damit sie nicht rausfallen und lose genug um ausreichend Geräusche von der Straße durchzulassen.

Eine gute Alternative sind tragbare Lautsprecher. Einige Modelle wie die Ultimate Ears Boom 2 passen perfekt in den Getränkehalter. Ein solcher Lautsprecher lohnt sich vor allem für Ausflüge mit Freunden oder der Familie ins Grüne. Der Lautsprecher, dem Wasser und Staub nichts anhaben können, hält etwa 15 Stunden durch. Ziemlich cool: Wenn eure Mitfahrer ebenfalls ein Ultimate-Ears-Lautsprecher dabeihaben, verbindet ihr diese drahtlos miteinander, um noch mehr „Boom“ zu erleben.