Ihr lernt nicht für die Schule, sondern fürs Leben. Mit diesem Zubehör seid ihr perfekt ausgestattet.

 

Während die Schüler in Baden-Württemberg gerade erst in die Ferien gehen, müssen die Schüler in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ab Anfang August schon wieder zurück in die Schule. Es ist also Zeit, den Rucksack aus der Ecke zu holen und die optimale Ausstattung für den  Schulalltag zusammenzustellen.

 

Schreiben für Profis

Mit dem Alleskönner iPad deckt ihr viele Anwendungsfälle ab. Die kostenlose App Pageshilft euch zum Beispiel beim Schreiben von Hausarbeiten. Das klappt am besten mit einer externen Tastatur wie der Logitech K480. Mit der wechselt ihr auf Knopfdruck zwischen PC, iPad oder Smartphone. Dank Bluetooth könnt ihr aber auch jede andere PC-Tastatur verwenden. Alternativ könnt ihr über den Kamera-Adapterauch eine USB-Tastatur mit Kabel an das iPad anschließen.  Vorteil einer Bluetooth-Tastatur ist allerdings, dass der Anschluss für den HDMI-Adapterfrei bleibt, über den ihr das iPad zusätzlich an einem Computer-Monitor mit HDMI-Eingang anschließt. So könnt ihr eure Hausarbeiten mit geradem Rücken ganz bequem am Schreibtisch schreiben. Ein cooles Feature von Pages: Über euren iCloud-Account teiltihr ein Dokument ganz einfach mit euren Mitschülern. Das klappt auch dann, wenn diese einen PC oder ein Tablet eines anderen Herstellers verwenden, da Pages auch im Browser läuft.

 

 

Präsentieren? Aber sicher!

Für Präsentationen holt ihr euch das ebenfalls kostenloseKeynote. Die App macht die Erstellung dank mehrerer Vorlagen besonders einfach. Um direkt vom iPad zu präsentieren, braucht ihr aber entweder den oben genannten HDMI- oder VGA-Adapter. Drahtlos klappt’s, wenn im Klassenzimmer ein Fernseher mit Apple TVhängt. Eine dritte Alternative ist Keynote Live. Wenn eure Präsentation in iCloud gespeichert ist, erstellt ihr über das Menü eine Live Keynote. Dadurch erhaltet ihr einen Link, den ihr auf einem anderen Computer im Browser öffnet. Anschließend seht und steuert ihr eure Präsentation auf dem iPad, während die Zuschauer diese auf einem anderen Computer sehen, der zum Beispiel mit einem Beamer verbunden ist.

 

 

Malen nach Zahlen

Toll am neuen iPad: Im Gegensatz zum Vorgänger – und wie die beiden großen Pro-Modelle – unterstützt auch das aktuelle normale iPad den Apple Pencil. Zwar gibt es auch für ältere iPads Stifte, diese sind aber weniger präzise und erkennen weder Druck noch Winkel. Beides beherrscht Apples Stift. Anschließend zeichnet ihr mit Kaligrafie-Stiften, Buntstiften oder Farbe. Unser Tipp: Procreate. Eine komplett andere Methode ist, mit Vektoren zu zeichnen. Dabei entstehen Formen nach mathematischen Formeln. Das passiert aber nur im Hintergrund, rechnen müsst ihr dafür nicht. Der Vorteil von Vektorgrafiken ist, dass ihr diese unendlich vergrößern könnt. Die beste App für Vektorgrafiken ist Affinity Designer. Passend zur App bietet der Hersteller auch ein Buchsowie viele Anleitungen auf YouTubean. Die Zeichnungen verwendet ihr so nicht nur im Kunstunterricht, sondern auch beispielsweise für Hausaufgaben in Biologie, Chemie oder Physik.

 

 

Erste Schritte zum Programmierer

Eine weitere kostenlose Apple-App ist Swift Playgrounds. Damit bringt Apple euch spielerisch die Grundlagen des Programmierens näher. Habt ihr die Grundlagen gemeistert, macht ihr einfach weiter bis ihr irgendwann eure eigene iPad-App schreibt. Ziemlich cool: Mit dem Orbotix Spherolernt ihr sogar, wie ihr mit Software Dinge in der echten Welt bewegt! Vielleicht gibt es bei euch in der Schule ja sogar einen Workshop? Wenn nicht: Schlagt diesen doch einfach vor! Kostenlose Unterrichtsmaterialien bekommen eure Lehrer bei Apple.

 

 

Mit LaMetrickommt ihr nicht nur am Morgen gut aus den Federn, sondern lernt am Nachmittag auch wie ihr Programmierschnittstellen, im Fachjargon APIs genannt, verwendet. Außerdem ist die Uhr ein Lautsprecher, der euch während der Hausarbeiten mit eurem aktuellen Lieblingstitel bei Laune hält.

 

 

Besser lesen mit Onleihe

Für Literatur enthält das iPad den PDF- und E-Book-Reader iBooks, der in iOS 12 nur noch „Bücher“ heißen wird. Wusstet ihr aber, dass ihr auf dem iPad auch einfach Bücher ausleihen könnt? Das klappt mit der Onleihe. An der App nehmen bereits mehr als 2.900 Bibliotheken in Deutschland teil, so dass ihr dort E-Books, digitale Magazine, Hörbücher und Musik ausleihen könnt. Eine Download-Funktion ermöglicht die Nutzung ohne Internetverbindung, beispielsweise in der Schule oder im Funkloch. Der Verleih funktioniert dabei wie in der Bibliothek: Mit dem Start der Ausleihe habt ihr für eine begrenzte Zeit Zugriff. Nach Ablauf der Frist wird der Inhalt automatisch zurückgegeben – eine Strafgebühr entsteht so gar nicht erst.