So gelingen die ersten Schritte zu einem vernetzten Heim. Ein Ratgeber für jede Haushaltsgröße. Teil 1: für Singles und Pärchen.

Von der Unterhaltung bis zur Gartenbeleuchtung, von der eigenen Sicherheit bis zur Gesundheit, Smart-Home-Produkte werden in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens immer beliebter. Es ist ja auch so bequem, per Sprachbefehl die Heizung aufzudrehen oder Musik abzuspielen. In einer kleinen Serie zeigen wir, wie ihr den Einstieg in die Smart-Home-Welt schafft und stellen euch ein paar sinnvolle Produkte für verschiedene Haushaltsgrößen und Budgets vor.

Der Einstieg in die Smart-Home-Welt ist zwar nicht schwer. Doch bevor ihr einfach loslegt, lohnt es sich zu überlegen, was ihr wollt und wirklich benötigt. Denn nicht alles, was an Smart-Home-Gadgets angeboten wird, ist mit allen Steuerungen kompatibel. Auf dem Markt gibt es mittlerweile mehrere Anbieter mit teilweise eigenen Standards. Ihr solltet euch also vorab überlegen, auf welchen Standard ihr setzen wollt. Auf dieser Grundlage könnt ihr prüfen, ob die von euch favorisierten Funktionen und Geräte mit eurem gewählten Standard kompatibel sind.

Philips Hue
©Philips

Alles unter einem Dach

Seid ihr sowieso schon in der Apple-Welt unterwegs, dann liegt natürlich Apples Smart-Home-Plattform HomeKit nahe, die ihr über iPhone, über Apples HomePod per Siri oder andere Apple-Geräte steuern könnt. Für Apple HomeKit gibt es zahlreiche Produkte, die mittels HomeKit-App unter einem Dach verbunden werden. Das bringt euch den Vorteil, dass ihr nicht für jedes einzelne Gerät eine einzelne App des jeweiligen Herstellers nutzen müsst, sondern diese auf einem Smart-Home-System zusammenführen könnt. Alternativen zu Apples HomeKit sind die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant, über die ihr euer smartes Zuhause ebenfalls steuern könnt. Im Folgenden haben wir drei Produkte ausgewählt, die euch einen Einstieg ins Smart-Home leichtmachen.

Einstieg Glühbirne

Ein smartes Zuhause lässt sich schon in kleinen Wohnungen realisieren. Beispielsweise in eurer ersten Single-Wohnung. Da zaubert ihr mit smarter Beleuchtung stimmungsvolle Lichteffekte für Partys oder für das Zusammensein zu zweit. Und das gelingt euch schon, wenn ihr nur eine Glühbirne austauscht. Das sollte eigentlich für jeden möglich sein. Ein praktisches Starterkit bietet zum Beispiel Philips mit Hue an. Neben zwei Glühbirnen, die ihr nur noch mit eurem WLAN-Router verbinden müsst, enthält es noch einen Dimmschalter und die sogenannte Bridge zur Einbindung an das HomeKit von Apple. So könnt ihr die Beleuchtung auch über die App auf eurem Smartphone oder per Sprachsteuerung regulieren.

Philips Hue
©Philips

Wenn ihr sowieso eine neue Lampe braucht, ersetzt gleich die komplette Lampe durch eine smarte Leuchte. Solche Leuchten gibt es mittlerweile sowohl als Decken- und als Tischleuchte in großer Auswahl. Als einfache Lösung könnt ihr auch eure vorhandene herkömmliche Lampe über eine smarte Steckdose verbinden, um eure Beleuchtung bequem über das Smartphone zu steuern. Mit der App sind individuelle Lichtstimmungen, Zeitschaltungen oder die Einbindung eines Sensors kein Problem mehr.

Smart Lock
©Nuki

Nie wieder Schlüssel suchen

Für viele Menschen ist das Thema Sicherheit ein wesentlicher Grund, um über ein smartes Zuhause nachzudenken. Und dabei geht es nicht immer um Kameraüberwachung. Schon in eurer kleinen Single-Wohnung kann der Einbau eines smarten Türschlosses praktisch sein. Und das nicht nur für jene Zeitgenossen, die immer wieder ihre Schlüssel liegen lassen. Zu den populärsten smarten Türschlössern gehört beispielsweise das Nuki Smart Lock 2.0, das ihr in nur drei Minuten an jeder handelsüblichen Haustür montieren könnt. Es wird einfach auf den vorhandenen Zylinder aufgesetzt. Dann könnt ihr eure Haustür schnell mit dem Smartphone öffnen oder verschließen. Dank eines eingebauten Sensors seht ihr rund um die Uhr, ob die Tür tatsächlich geschlossen ist.

iPhone
©Apple

Zuhause klingt neu

Das Licht ist gedimmt, die Tür verschlossen, jetzt fehlt nur noch ansprechende Musik zu einem ruhigen Abend. Mit den passenden Lautsprechern und einem Sprachassistenten steht eurem ungestörten Musikgenuss auf Zuruf nichts mehr im Wege. Beides in einem bekommt ihr mit Apples HomePod. Der Lautsprecher erkennt seinen Standort und passt die Musik an, damit sie optimal klingt, wo immer ihr euch im Zimmer befindet. Ganz nebenbei gibt er euch Zugriff auf Apple Music. Mit Siri hat er schon eine Sprachassistentin an Bord, über die ihr nicht nur den Lautsprecher, sondern alle HomeKit-kompatiblen Geräte im Haus steuern könnt. Wenn ihr lieber mit Alexa sprecht oder bereits in der Android-Welt unterwegs seid, dann hört euch den Lautsprecher Libratone Zipp 2 an, der zu Alexa kompatibel ist. Ihr seht also, wie wichtig es ist, dass ihr euch vor der Einrichtung eines smarten Zuhauses darüber im Klaren sein solltet, auf welches Sprachassistenzsystem ihr setzt oder zukünftig setzen wollt.