Sonne, Strand und lange Ausflüge stellen das Smartphone im Urlaub auf die Probe.  Daher kommt es auf eine gute Vorbereitung an

Das Smartphone ist im Urlaub der perfekte Reisebegleiter: Es ersetzt den Fotoapparat, mit ihm kann man den Kontakt zur Familie halten, Restaurantempfehlungen vor Ort einholen, es als Übersetzer nutzen und vor allem als Speicher für digitale Tickets für Bahn und Flugzeug. Damit das Smartphone im Urlaub genauso nützlich ist wie Zuhause, ist gute Vorbereitung wichtig.

 

Strom für die Hostentasche

Zu Hause, im Auto oder auf der Arbeit liegen bei vielen Smartphone-Usern Ladekabel auf Vorrat, um den notorisch zu schwachen Akku an möglichst vielen Orten zwischendurch mit Strom betanken zu können. Das sieht im Urlaub anders aus: Am Strand oder beim Erkunden der Umgebung ist oft erst am Abend wieder eine Steckdose in Sicht. Allerdings könnt ihr die Akkulaufzeit etwas verlängern. Deaktiviert dazu in den EinstellungenBluetoothund WLAN. Unter Mobiles Netzfindet ihr zudem einen Schalter, um die stromhungrigen Mobilen Datenauszuschalten. Im Kontrollzentrum aktiviert ihr anschließend noch am besten direkt am Morgen den Stromsparmodus.

 

 

Wollt ihr euch nicht einschränken oder reichen die Einstellungen nicht aus, packt einfach eine kleine Powerbankein. Kleine und besonders kompakte Geräte wie die Xtorm Fuel Bank Pebbleladen euer Smartphone etwa zweimal komplett wieder auf. Größere Akkus wie die Xtorm Power Bank Infinitysind zwar deutlich schwerer, versorgen dafür mehrere Smartphones und Tablets gleichzeitig und bis zu elf Mal mit Strom. Praktisch für alle, die möglichst kompakt reisen wollen: Besorgt euch einen Stromadapter mit mehreren USB-Ports. Damit ladet ihr an einer Steckdose mehrere Geräte gleichzeitig auf.

 

 

Sonnenbad nicht für Smartphones und Tablets!

Filme, E-Books und Spiele am Meer sind zwar reizvoll, gleichzeitig gibt es aber kaum einen ungeeigneteren Ort für elektronische Geräte als den Strand. Zum einen verursachen die winzigen Sandkörner extrem schnell Kratzer. Es reichen bereits wenige Sandkörner in der Hosentasche, um zusammen mit ordentlich Reibung eine unschöne Erinnerung einzuritzen. Auch die Hitze macht eurem Smartphone zu schaffen. Die Betriebstemperatur des iPhone 8 beziffert Apple auf maximal 35° C. In der prallen Sonne wir der Wert schnell überschritten. Während wenige Grad darüber nur Akkulaufzeit und Leistung beeinträchtigt, schaltet sich das iPhone bei einer deutlich erhöhten Temperatur komplett ab. Lasst das Smartphone also lieber ausgeschaltet im Hotelsafe liegen. Für Strandfeeling sorgt ihr dafür am Abend mit der LAUT Pop Beach Please Hülle.

 

Im Notfall wiederfinden

Ein im Stadtgetümmel geklautes Portemonnaie oder ein im Urwald verlorenes Smartphone machen aus dem Traumurlaub schnell einen Horrortrip. Zum Glück gibt’s Möglichkeiten, beides zu sichern. Packt in euer Portemonnaie oder andere Wertgegenstände wie die Kameratasche einen Bluetooth-Tracker. Diesen koppelt ihr mit eurem Smartphone. Auf Knopfdruck in der Smartphone-App gibt der Tracker ein akustisches Signal von sich. Andererseits sorgt das Drücken des Trackers dafür, dass euer Smartphone klingelt – egal ob die Lautlos-Taste aktiv ist oder nicht. Praktisch: Dank Crowd GPS hilft sich die Trackr-Community gegenseitig beim Wiederfinden verlorener Gegenstände. Ein als „Verloren“ gekennzeichneter Tracker löst nämlich beim Bluetooth-Kontakt mit Fremd-Smartphones einen Alarm aus, wenn der Eigentümer ebenfalls ein Trackr-Nutzer ist.

 

 

Die Alternative: Sichert eure Smartphones gegenseitig, indem ihr euch zumindest für die Dauer des Urlaubs euren Standort freigebt. Das klappt unter Apple-Geräten mit der App Meine Freunde suchen. Verwendet ihr innerhalb der Familie die iCloud-Familienfreigabe(Einstellungen> Apple ID> Familienfreigabe einrichten …), könnt ihr eure iOS-Geräte sogar gegenseitig in den Verloren-Modus versetzen, damit ein ehrlicher Finder auch ohne Passcode eine von euch definierte Nummer anrufen kann, um euch das Gerät wiederzugeben. Android-Anwender oder Android-iPhone-Paare verwenden Google Maps. Im Menü aktiviert ihr einfach die Standortfreigabe.

 

 

Noch ein Tipp: Deaktiviert unbedingt in den Einstellungenunter Telefondie SIM-PINund stellt anschließend einen sechsstelligen Code oder sogar Passwort aus Ziffern und Buchstaben ein. Sollte euer verlorenes iPhone aufgrund eines leeren Akkus ausgehen und der Finder es anschließen, würde die SIM-PIN die Einwahl ins mobile Datennetz verhindern. Ohne SIM-PIN wählt sich das iPhone hingegen sofort ein, sobald es wieder Strom hat, und übermittelt seinen Standort. So erhöht ihr die Chance dramatisch, euer verlorenes Gerät wiederzufinden. An eure Daten kommt der Dieb oder Finder aber trotzdem nicht, denn die sind durch euren Passcode geschützt.