Für Fotos, Musik und den Austausch mit Freunden und Familie darf das iPhone im Urlaub nicht fehlen. Doch Vorsicht: Die entspannte Atmosphäre wird für das Smartphone schnell zur Falle. Wir zeigen, wie das iPhone gut geschützt den Urlaub mit Sonne, Sand und Salzwasser übersteht.

Vorsicht am Pool

Für die meisten Urlauber geht es ans Wasser: Meer und Pool kühlen schön ab. Doch was, wenn das Smartphone dem Wasser zu nahe kommt? Mit einem iPhone 7 ist man beinahe auf der sicheren Seite. Denn das aktuelle Apple-Smartphone ist laut IP67-Zertifizierung staubdicht und „gegen zeitweiliges Untertauchen“ geschützt. Spritzwasser am Pool, ein verschüttetes Getränk oder sogar der Sprung ins kühle Nass überlebt das iPhone deshalb problemlos. Das heißt aber nicht, dass ihr mit dem iPhone absichtlich untertauchen solltet, zum Beispiel für Fotos. Bleibt das Smartphone länger im Wasser oder ist es durch eine bestimmte Tiefe sowie Bewegungen starkem Druck ausgesetzt, kann trotzdem Feuchtigkeit eindringen. Wenn ihr also auf Tauchkurs gehen wollt, dann bitte nur mit entsprechendem Schutz. Eine wasserfeste Hülle gibt es nicht nur für das iPhone 7, sondern auch für ältere Geräte wie das iPhone 5, 5s, SE, 6 und 6s. Das Catalyst-Case schützt euer Smartphone bis zu einer Wassertiefe von fünf Metern.

 

 

Erste Hilfe bei Wasserschäden

Sollte euer iPhone dennoch aus Versehen im Pool oder im Meer landen, müsst ihr es auf jeden Fall sofort abtrocknen. Bei einem iPhone 6s oder älter ist zudem eine anschließende Trocknung wichtig. Wenn ihr schnell seid, könnt ihr euer Gerät retten. Schaltet das iPhone sofort aus und entfernt die Hülle und SIM-Karte. Legt das iPhone anschließend für mindestens 72 Stunden in einen verschließbaren Beutel und füllt diesen mit Reis oder Katzenstreu. Mit etwas Glück funktioniert euer Smartphone nach drei Tagen wieder. Allerdings kann es durch Wasser – vor allem wenn Chlor oder Salz enthalten ist – auch einige Monate später zu Folgeschäden kommen. Damit es gar nicht soweit kommt, solltet ihr zur Sicherheit euer iPhone durch einen Apple-Techniker checken lassen, wie etwa unseren GRAVIS Technikservice.

 

 

Heiße Sache

Das iPhone wurde für gemäßigtes Klima gemacht: Zwischen 0ºC und 35ºC liegt laut Apple die optimale Bedienungstemperatur. Im ausgeschalteten Zustand sind sogar -20ºC und 45ºC möglich. Letzteres ist ein Wert, der in Südeuropa in der direkten Sonne durchaus erreicht werden kann. Kommt es einmal dazu, deaktiviert sich euer iPhone einfach selbst und meldet, dass es abkühlen muss. Das könnt ihr verhindern, indem ihr das Gerät einfach nicht offen in der Sonne liegen lasst oder im Auto hinter der Windschutzscheibe. Wenn es nicht anders geht, legt das iPhone wenigstens mit dem Display nach unten. Die Metallrückseite reflektiert die Sonnenstrahlen besser als das schwarze Display. Befindet ihr euch doch einmal in einer sehr heißen Umgebung, solltet ihr darauf achten, durch Verwendung nicht für zusätzliche Hitze von innen zu sorgen. Deaktiviert dann am besten nicht benötigte Verbindungen wie WLAN und Bluetooth und versucht auf rechenintensive Apps wie Spiele zu verzichten.

 

Strand? Ein No-Go für Technik

Auch wenn es einladend ist, mit dem iPhone am Strand zu liegen, solltet ihr besser darauf verzichten. Der Grund: Mikroskopisch kleine Sandkörner dringen nicht nur leicht in Ports wie den Kopfhörer- oder Lightning-Anschluss ein. Sie sorgen auch extrem schnell für Kratzer. Ein Wisch über das Display mit einem Sandkorn unter dem Finger reicht aus, um eine unschöne Urlaubserinnerung zu hinterlassen. Wenn ihr nicht drauf verzichten könnt, steckt das iPhone vor dem Strandbesuch in eine wasserdichte Hülle. Die könnt ihr nach dem Tag am Meer einfach abspülen und das iPhone anschließend wieder rausnehmen.