„There’s more in the making“: Spannende Details, die nicht gezeigt wurden

Im Anschluss an Apples Oktober-Event gab es noch einige kleine Ankündigungen und Entdeckungen am Rande.

Bei einem Zeitrahmen von nur 90 Minuten für die Vorstellung drei komplett überarbeiteter Produkte konzentrierte sich Apple am Dienstag vor allem auf die wichtigsten Neuerungen. Kleine aber spannende Details lieferten im Nachgang nicht nur der Konzern selbst sondern auch Gäste des Events, die die Neuheiten vor Ort in New York gleich ausprobieren konnten.

 

iPad Pro mit bis zu 6GB Arbeitsspeicher

Bei iOS-Geräten spielt der Arbeitsspeicher eine etwas geringere Rolle als bei Desktop-Rechnern und Laptops. Für die parallele Verwendung mehrerer Apps und der Arbeit an Grafikprojekten sorgte der Konzern aber schon bei den Vorgängermodellen mit 4 GB RAM für ausreichend Leistungspuffer. Während diese Kapazität bei den Modellen mit 64 GB, 256 GB und 512 GB Flashspeicher weiterhin angeboten wird, bekommen Käufer der 1TB-Version satte 6 GB RAM.

Versicherung lohnt sich

Reparaturen technischer Defekte nach Ablauf der einjährigen Garantiezeit oder Reparaturen nach Unfällen kosten 540,90 Euro beim iPad Pro mit 11-Zoll-Display. Beim 12,9-Zoll-Modell schlägt die Servicegebühr mit 700,90 Euro zu Buche. AppleCare+ für 139 Euro erweitert die Garantie auf zwei Jahre und bei Unfallreparaturen zahlt ihr eine Selbstbeteiligung von 49 Euro (limitiert auf zwei Unfallschäden pro Gerät). Eine clevere Alternative ist unser GRAVIS Hardwareschutz: Für 89,99 Euro erweitern wir die Garantiezeit. Für 139 Euro schützen wir euer iPad neben Unfällen auch gegen einfachen Diebstahl, Einbruchsdiebstahl und Raub.

Neues USB-C-Zubehör

Der USB-C- statt Lightning-Anschluss macht das iPad Pro flexibler. Er ermöglicht eine schnellere Datenübertragung, beispielsweise von einer Kamera. Darüber hinaus könnt ihr aber auch einen externen 5K-Monitor anschließen oder euer iPhone zum Aufladen verbinden. Da es sich bei USB-C um einen Standard handelt, könnt ihr künftig wahrscheinlich auch Adapter anderer Hersteller mit eurem iPad verbinden. Apple macht mit einem neuen SD-Karten- und einem 3,5mm-Kopfhörer-Adapter den Anfang.

 

 

Neuer USB-C-Adapter lädt schneller

Im Lieferumgang des iPad Pro ist ab sofort ein 18 Watt starker USB-C-Adapter enthalten. Dieser lädt euer iPad – aber auch iPhones – deutlich schneller als der bisherige 12-Watt-Adapter mit USB-A-Anschluss. Bisher ist der Adapter nur zusammen mit dem iPad Pro erhältlich. Wollt ihr euer iPad und iPhone schon jetzt schneller laden, braucht ihr nur ein passendes USB-C-Lightning-Kabel sowie einen leistungsstarken USB-C-Lader wie den Xtorm AC Adapter CX023.

 

Den richtigen Apple Pencil für das richtige iPad

Der neue Apple Pencil ist optisch mit seiner matten Oberfläche ein Hingucker. Aber auch technisch gibt’s einige Neuerungen. Über einen Magnet kann der Stift zum Koppeln und Aufladen einfach ans iPad Pro angedockt werden. Eine neue Gestensteuerung erlaubt den schnellen Werkzeugwechsel. Entwickler sind aber auch in der Lage, in ihren Apps andere Funktionen mit einem Doppeltipp auf den Stift zu programmieren. Der Apple Pencil der zweiten Generation funktioniert nur mit dem neuen iPad Pro. Gleichzeitig ist der Apple Pencil der ersten Generation nicht mit dem neuen iPad kompatibel. Der Grund dürfte der fehlende Lightning-Anschluss sein, mit dem ihr den Apple Pencil mit dem iPad koppelt.

 

 

Upgrade-Möglichkeiten für MacBook Air und Mac mini

Wenn ihr ein MacBook Air kauft, solltet ihr bei der Wahl des Arbeitsspeichers und des SSD-Speichers lieber einen Puffer einplanen und ein Modell mit etwas mehr Leistung kaufen. Denn wie beim MacBook Pro sind beide Komponenten fest verbaut und lassen sich nicht nachträglich tauschen. Im Falle des Mac mini gilt das nur für den SSD-Speicher. Beim Arbeitsspeicher handelt es sich um herkömmliche SO-DIMM-Module, die ihr später noch selbst aufrüsten oder von unserem GRAVIS Technikservice in unseren Stores einbauen lassen könnt.

 

Neue, starke Grafikkarten

Wer seinen Rechner für grafikintensive Anwendungen wie Videoschnitt oder Spiele verwendet, braucht eine entsprechend starke Grafikkarte. Ab Ende November könnt ihr das MacBook Pro mit 15-Zoll-Display optional mit einer Radeon Pro Vega 16 oder Pro Vega 20 mit jeweils 4 GB Grafikspeicher konfigurieren. Wollt ihr einen Radeon RX Vega 56 Grafikprozessor mit 8 GB Grafikspeicher nachrüsten, ist das demnächst mit der exklusiv bei Apple erhältlichen Blackmagic eGPU Pro möglich. Etwas erschwinglicher und schon jetzt bei GRAVIS: die Sonnet eGFX Breakaway Box, in die ihr selbst eine Grafikkarte eurer Wahl einbaut oder der Sonnet eGFX Breakaway Puck mit integrierter Radeon RX 570.

 

 

Mehr Informationen findet ihr auf gravis.de.