Unsere Top-Apps: Clik

Diesmal sind wir auf unserer App-Suche auf eine Anwendung gestoßen, die frisch und jung im App Store ist: Clik. So kurz der Name, so spannend ist das, was sich hinter der App mit Browser-Fernsteuerungsfunktion verbirgt. Tizian hat die App mit großer Begeisterung getestet und macht sich schon Gedanken über weitere Einsatzmöglichkeiten.

Clik stammt von den kanadischen Entwicklern von Kik. Dem ein oder anderen Anwender sind sie aufgrund ihres gleichnamigen Messages-Dienstes Kik sicher ein Begriff.

Seit kurzem haben sie mit Clik nun ein neues Projekt. Das Konzept in aller Kürze: Der Anwender nutzt eine App, um auf seinem Mac die Videowiedergabe auf YouTube zu steuern. Klingt erst einmal bekannt.

Schaut man sich jedoch die App und den Service genauer an, entdeckt man einiges Neues und vor allem viel Luft für weitere Entwicklungsschritte.

Zunächst lädt man sich die kostenlose Clik-App auf sein Smartphone – egal ob iPhone oder Android-Gerät – Hauptsache es hat auch eine Kamera.

Nach dem Start der App aktiviert das iPhone die Kamera und der Anwender sieht eine Art Linsenöffnung mit einem blauen Punkt in der Mitte. Darunter wird er aufgefordert, auf die Internetseite clikthis.com zu gehen.

Auf besagter Seite gibt es zunächst nur einen blauen Bildschirm, einen riesigen QR-Code und einen Hellblauen Punkt analog zu dem auf dem iPhone. Spätestens jetzt kommt man beim ersten Versuch auf die Idee, die Kamera auf den Monitor des Macs zu richten.

Nur Augenblicke später fordert der Mac den Anwender auf, ein Video auf dem iPhone auszusuchen. Nach der Auswahl startet auf dem Mac-Bildschirm die Wiedergabe.

Das Video anhalten, die Lautstärke verändern und nach weiteren Videos suchen – alles erledigt man auf dem Smartphone. In meinem Test reagiert der Browser unmittelbar und sowohl App als auch Dienst laufen stabil.

Ein Highlight in unserem Test: Es können sich mehrere Anwender mit dem selben Mac verbinden und somit die Videowiedergabe steuern. Lediglich bei der zeitgleichen Ausrichtung auf den Bildschirm muss man etwas Geschick beweisen und im Nachgang ist dann diplomatisches Geschick bei der gemeinsamen Steuerung der Wiedergabe gefragt.

Anders als bei ähnlichen Programmen hat man bei Clik die Wahl, ob man über Wlan oder die mobile Datenverbindung Kontakt zum Mac-Browser aufnimmt. Da lediglich die Steuerung über das Smartphone erfolgt und die Videos auf dem Mac laufen und aus dem Internet geladen werden, braucht man sich auch über das Datenvolumen keine Gedanken machen.

Fazit

Im Gegensatz zu den üblichen Apps, die man auf den Smartphones der Redaktion so findet, ist Clik auf den ersten Blick kein Arbeitstier und auch kein kurzweiliger Unterhalter sondern eine Vision.

Aktuell ist Clik ein netter Spaß für Parties. Ziel des Dienstes ist es, dem Anwender das AirPlay-Erlebnis mit einem minimalen Einrichtungsaufwand zu geben, sagt Kik-Ceo Ted Livingston dem Online-Magazin VentureBeat.

Und das haben die Entwickler ohne Zweifel geschafft. Das Clik künftig noch mehr können wird, als „nur“ Videos zu steuern, davon bin ich überzeugt. Wie wäre es beispielsweise mit der Steuerung von Online-Präsentationen, oder mit interaktivem Online-Fernsehen, bei dem der Zuschauer nicht nur die Wiedergabe steuert, sondern auch aktiv in das Geschehen auf der Mattscheibe eingreift.

Bis es soweit ist, wünsche ich euch viel Spaß mit Clik und berichtet mal, ob Clik bei euren Freunden und Bekannten als Partyspaß gut angekommen ist.

via Netzwertig.com