WWDC 2019: Darauf können sich Apple-Fans im Herbst freuen

Dark Mode für iOS, Benutzerkonten auf dem Apple TV, ein eigenes „iPadOS“ und der stärkste Mac aller Zeiten – eine WWDC voller Überraschungen.

„Apple baut die besten Produkte der Welt. Produkte, die Weltklasse-Hardware, Weltklasse-Software und eine wachsende Anzahl Weltklasse-Dienste vereinen, um ein Erlebnis zu bieten wie es sonst kein anderer Hersteller kann.“ Mit diesen Worten begrüßte Apples CEO Tim Cook die Zuschauer im McEnery Convention Center im kalifornischen San Jose. Auf welche Hardware, Software und Dienste es sich vorzubereiten gilt, erfahren Entwickler aus der ganzen Welt noch bis zum 7. Juni in kleinen Sessions, Hands-on-Labs und Fachgesprächen. Auf der Keynote präsentierte Apple nun die Highlights: watchOS 6, iOS 13, iPadOS, macOS 10.15 „Catalina“ sowie eine neue Version der Programmiersprache Swift 3. Außerdem überraschte der Konzern mit einer Neuauflage des Profi-Rechners Mac Pro, begleitet von einem neuen 32 Zoll Display.

WWDC Tim Cook

watchOS 6 wird selbstständig

Den Auftakt der Keynote machte Apples kleinstes Display: die Apple Watch. Mit dem Update erhält das Betriebssystem watchOS neue Ziffernblätter sowie die neuen Apps Hörbücher, Sprachmemos und Taschenrechner. Mit dem Taschenrechner kann man direkt am Handgelenk eine Rechnung aufteilen und das passende Trinkgeld berechnen. Weitere Apps können Anwender künftig über den App Store direkt auf der Apple Watch installieren, ein iPhone wird dafür nicht mehr benötigt. Eine neue Programmierschnittstelle ermöglicht Live-Streaming für beispielsweise Musik- oder Nachrichten-Apps.

WWDC Apple Watch

Außerdem hat Apple die Aktivitäten-App ausgebaut. Diese verfügt nicht nur über neue Trainingsprogramme, sondern vergleicht die Aktivität der vergangenen 90 Tage mit den letzten 365 Tagen. Wer sich steigert, wird angespornt, wer sich weniger bewegt, bekommt Unterstützung. Neu in Health ist eine Warnung, wenn man sich zu lange in einer Umgebung mit zu hoher Lautstärke aufhält. Außerdem ermöglicht die Health-App auf der Apple Watch und dem iPhone Frauen das dokumentieren ihrer Periode. So können Apple Watch und iPhone die Regelblutung sowie die fruchtbaren Tage vorhersagen. watchOS 6 ist ab sofort in einer Vorabversion für Entwickler erhältlich. Die Veröffentlichung für die Apple Watch Series 1 oder neuer verspricht Apple für den Herbst.

Health WWDC

tvOS 13: Persönlicher und unterhaltsamer

Vorbei ist’s mit dem starren Home-Bildschirm auf dem Apple TV: Mit tvOS 13 startet die Set-Top-Box mit bewegten Videohintergründen in den Filmabend. Um die richtigen Empfehlungen und Lieblingsserien zu erhalten, könnt ihr euch mit einem eigenen Profil anmelden, das beispielsweise die Verwendung der Musik-App vereinfacht. Diese enthält nach dem Update im Herbst übrigens auch eine Liedtext-Funktion. Während ihr einen Titel abspielt, erscheinen in Echtzeit die entsprechenden Textpassagen. Wer mit dem Apple TV lieber spielt, kann künftig auch einen Xbox-One- oder PlayStation-4-Controller verbinden. Während Entwickler schon jetzt das neue System testen können, soll im Juli eine öffentliche Beta folgen. Die finale Version ist für den Herbst angekündigt.

WWDC tvOS

iOS 13: Willkommen auf der dunklen Seite

Wie schon iOS 12 steigert iOS 13 erneut die Leistung: FaceID ist bis zu 30 Prozent schneller, Apps sind bis zu 50 Prozent kleiner und starten mitunter doppelt so schnell. Der lang ersehnte dunkle Modus hält endlich Einzug und lässt Apps wie Nachrichten, Mails oder Erinnerung in einem völlig neuen „Licht“ erstrahlen. Besonders von Vorteil ist der dunkle Modus, der den Hintergrund dunkel und die Schrift hell macht, übrigens auf einem iPhone X, XS und XS Max. Da dunkle Bildpunkte auf OLED-Displays keinen Strom verbrauchen, dürfte der dunkle Modus die Akkulaufzeit merklich steigern.

WWDC Dark Mode

Nicht schöner, aber praktischer ist die Tastatur: Hier lassen sich Texte künftig einfach durch Wischen über die Tastatur erstellen. Wie die Swipe-Tastatur funktioniert, demonstrieren schon jetzt Apps wie SwiftKey. Nicht nur das Schreiben, sondern auch das Teilen von Inhalten wird mit iOS 13 effizienter. Das neue Teilen-Menü macht automatisch Vorschläge zum weiterreichen von Inhalten wie Fotos oder anderen Dateien.

WWDC Tastatur

Die Musik-App glänzt ab sofort mit einem Feature, das das iPhone und iPad zu einem Hit für Partys machen könnte: synchronisierte Liedtexte. Während ein Titel in der Musik-App läuft, erscheinen passend und in großen Lettern die einzelnen Strophen. Vorschläge für die nächste Karaoke-Party sammelt ihr am besten in der komplett neuen Erinnerungen-App. Diese hilft euch mit Vorschlägen, Zusatzinfos wie Ort oder Datum sowie der Möglichkeit, Personen zu taggen, euch rechtzeitig zu erinnern. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ihr mit der in einer Notiz markierten Person gerade eine iMessage schreibt.

WWDC Erinnerungen

Bei der Karten-App können sich Nutzer in den USA über komplett neues Kartenmaterial mit extrem hohen Details freuen. Bis Ende 2019 will Apple die USA flächendeckend darstellen, weitere Länder sollen 2020 folgen. Richtig beeindruckend ist die Funktion Lookaround. Bei Google heißt eine ähnliche Funktion Streetview, ist aber bei weitem nicht so detailliert wie in Apples Karten-App. Andere Funktionen wie POI-Favoriten, um schnell die Arbeit oder das Lieblingscafé auszuwählen, sowie eigene Sammlungen kommen hingegen auch auf iPhones außerhalb der USA.

WWDC Karten

A propos Ortung: Neue Hürden erschweren es Entwicklern, euren Aufenthaltsort ohne Zustimmung zu tracken. So könnt ihr künftig euren Standort nur einmalig für eine kurze Zeit freigeben. Dem Tracking über WLAN und Bluetooth schiebt iOS 13 einen Riegel vor. Auch die missbräuchliche Verwendung eurer Logindaten verhindert Apple künftig. Mit Apple Login registriert ihr euch schnell und einfach wie „Anmelden mit Facebook“ oder „Anmelden mit Google“ ohne manuelle Eingabe bei einem neuen Dienst. Praktisch: auf Wunsch generiert Apple eine zufällige, anonyme E-Mail-Adresse, damit die echte Adresse nicht preisgegeben wird. E-Mails an diese Adresse leitet Apple an die echte Adresse weiter. Außerdem könnt ihr Spam-Anrufe markieren, damit diese künftig direkt auf der Mailbox landen.

In Nachrichten helfen ein Profilname und -Foto beim Erkennen des Absenders. Statt einer unbekannten Nummer erscheint der gesetzte Name samt Bild. Dieses Bild kann auch ein Memoji sein, die in iOS 13 noch mehr Anpassungsmöglichkeiten bieten: Makeup, Piercings, Zähne, Ohrringe, Haare, Hüte, Brillen und – endlich – AirPods. Außerdem könnt ihr euer Konterfei mit Emojis mischen, um daraus Memoji-Sticker erstellen zu lassen. Die funktionierten nicht nur in iMessage, sondern über die Tastatur auch in anderen Messengern oder Mail-Apps. Alternativ schießt man mit der verbesserten Kamera-App ein aussagekräftiges Bild. Der Porträtlicht-Filter kann im neuen iOS mit einem Schieberegler die Beleuchtung verstärken oder verringern.

WWDC Memoji Stickers

Die so entstandenen Fotos lassen sich in iOS 13 mit noch mehr Effekten und Funktionen bearbeiten. Und: Erstmals funktionieren auch Funktionen wie Rotation, Belichtungskorrektur und Filter mit Videos. Um nicht den Überblick zwischen tollen Bildern und unwichtigen Screenshots oder Duplikaten zu verlieren, präsentiert die Fotos-App Bild-Highlights sortiert nach Tag, Monat oder Jahren. Echt cool: Der Kontext spielt eine Rolle. So könnte die Fotos-App zum Beispiel an eurem Geburtstag immer Highlights vergangener Partys anzeigen.

WWDC Fotos

Ab sofort können registrierte Entwickler das neue iOS 13 testen. Allen anderen will Apple noch im Juli eine Vorabversion zum Testen bereitstellen. Die Veröffentlichung für das iPhone 6s, iPhone SE und neuer ist für den Herbst geplant.

HomeKit, AirPods, CarPlay und Siri werden smarter

Die mit iOS-verbundenen Geräte stellte Apple nur kurz ins Rampenlicht, dafür aber mit umso stärkerem Fokus. Der Smart-Home-Standard HomeKit erhält endlich Unterstützung für Überwachungskameras, beziehungsweise eine sichere Funktion zum Aufzeichnen. Hersteller wie Logitech, Netatmo und Eufy haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Mit HomeKit Secure Video bietet Apple einen gesicherten Server, auf dem aufgezeichnete Videos für bis zu zehn Tage verschlüsselt gespeichert werden. Außerdem werden in Zukunft auch Router-Hersteller HomeKit-fähige Modelle auf den Markt bringen, die Smart-Home-Geräte zusätzlich absichern. Zu den ersten Unterstützern zählen Linksys und Eero.

WWDC HomeKit

Bei den AirPods gibt’s wie gewohnt etwas auf die Ohren – und zwar neben Musik künftig auch eingehende Nachrichten. Diese liest das iPhone über die AirPods vor und ermöglicht dem Anwender, direkt auf eine vorgelesene Nachricht wie in einer natürlichen Unterhaltung zu antworten. Das soll nicht nur mit der Nachrichten-App, sondern optional auch mit anderen Messengern funktionieren, die die Schnittstelle SiriKit integrieren. Wer lieber Musik hört, kann das künftig auch mit einer zweiten Person gemeinsam tun: Audio-Sharing ermöglicht das gleichzeitige Verbinden von bis zu zwei AirPod-Paaren.

Auch der HomePod eignet sich in Zukunft besser für mehrere Nutzer, da dieser die Stimme der Sprecherin oder des Sprechers erkennt und darauf basierend Musikvorschläge macht, Nachrichten oder Kalender-Einträge vorliest. Das vom iPhone, iPad und Mac bekannte Handoff klappt bald auch auf dem HomePod: Einfach beim nach Hause kommen das iPhone neben den HomePod legen und schon läuft der aktuelle Podcast auf dem großen Lautsprecher weiter.

iPadOS

Einst hatte Apple „iPhone OS“ in iOS umbenannt, als 2009 das iPad als neue Gerätekategorie etabliert wurde. Inzwischen haben sich die beiden Systeme so stark auseinander entwickelt, dass iOS 13 auf dem iPad ab sofort schlicht „iPadOS“ heißen wird. Neben den aus iOS 13 bekannten Neuerungen wie dem Dark Mode und der neuen Erinnerungen-App setzt Apple bei seinem Tablet einige neue Akzente. Auf dem Homescreen ist künftig mehr Platz für Apps und links lassen sich die Widgets anpinnen. Außerdem ist der Wechsel zwischen Apps im Multitasking einfacher und auch innerhalb einer Anwendung kann es mehrere Fenster nebeneinander geben. Die Dateien-App orientiert sich mit einer Spaltenansicht, Vorschau, Metadaten und Schnellaktionen stärker am Mac-Finder als an der iPhone-App und ermöglicht neben der Verbindung zu Windows-Servern auch den Anschluss von USB-Sticks und SD-Karten. Wer Fotos auf Speicherkarten auf dem iPad bearbeiten will, kann diese direkt in der entsprechenden App öffnen. Der Import in die Fotos-App wie bisher entfällt.

WWDC iPadOS1

Auch Safari wird in iPadOS professioneller. Hier sollen Webseiten sich nicht mehr in einer mobilen Ansicht präsentieren, sondern stets die normale Desktop-Version bevorzugen. Auch komplexe Seiten wie Google Docs oder WordPress sind dann verwendbar. Für Downloads gibt’s künftig auch endlich einen Download-Manager. Die Arbeit an Texten wird mit einem Font-Manager nicht nur schöner, sondern dank neuer Gesten zum Navigieren, Kopieren, Einfügen und rückgängig machen auch einfacher. Bei einem Wisch mit dem Apple Pencil vom unteren, linken Bildschirmrand zur Mitte erscheint sofort ein neuer Notiz-Modus, um Anmerkungen auf einer Webseite oder einem Dokument zu erstellen. Wer mit dem Pencil zeichnet, kann sich über eine noch stärker reduzierte Verzögerung freuen: Nur noch 9 Millisekunden beträgt diese unter iPadOS.

WWDC iPadOS2

Die Vorabversion für registrierte Entwickler steht ab sofort zum Download bereit. Die Vorschau für alle anderen Interessierten soll im Juli folgen, die finale Version folgt dann im Herbst. Unterstützt werden das iPad Air 2 oder neuer, das iPad mini 4 oder neuer sowie alle Generationen des iPad Pro.

macOS 10.15 „Catalina“

Nach den Bergen und der Wüste zieht es Apple mit dem Betriebssystem macOS 10.15 „Catalina“ wieder zurück ans Wasser. Benannt nach einer kleinen Insel vor der Küste Kaliforniens, zerbricht das steinige Catalina die Musikverwaltung iTunes in drei Teile: eine Musik-App, eine Podcasts-App und eine Apple-TV-App. Die iPhone-Synchronisierung hat Apple in den Finder ausgelagert.

WWDC Catalina

Auslagern könnt ihr in Catalina auch Bildschirminhalte. Sidecar macht aus eurem iPad nämlich einfach ein externes Display – per Kabel verbunden oder drahtlos. In unterstützten Apps wie Photoshop wird aus dem iPad sogar ein vollwertiges Grafiktablet. Wer so unterwegs, vollgepackt mit kreativen Ideen, nicht an seinen Mac denkt und diesen irgendwo vergisst, hat mit Catalina eine deutlich bessere Chance, das Gerät zurückzubekommen. Alle Macs mit T2-Chip sperrt das Betriebssystem nämlich mit einer Aktivierungssperre wie auch beim iPhone. Ohne iCloud-Anmeldung wird aus dem MacBook ein schöner Briefbeschwerer. Winzige, anonyme Bluetooth-Signale an andere Apple-Geräte in der Nähe sollen das Wiederfinden eines verlorenen Macs über die neue Find-My-App zusätzlich erleichtern.

WWDC Find My

Analog zu iOS enthält auch Fotos neue Bearbeitungsmöglichkeiten für Bilder und Videos, eine überarbeitete Erinnerungen-App sowie die Familien-freundlichen Einschränkungsmöglichkeiten für Kinder Screen Time. Nicht nur iPadOS hat auf der WWDC einen neuen Namen bekommen, sondern auch Marzipan. Das im vergangenen Jahr von Apple gezeigte und auf mehrere Jahre angelegte Projekt soll die einfache Entwicklung von Mac-Anwendungen aus bestehenden iPhone- und iPad-Apps ermöglichen. Inzwischen heißt die Funktion Project Catalyst und steht ab sofort für Entwickler als Teil der Entwicklungsumgebung Xcode zum Download bereit.

WWDC Catalyst

macOS 10.15 kann ab sofort von registrierten Entwicklern getestet werden, alle anderen müssen bis Juli auf die Vorabversion warten. Voraussetzung für die Installation ist ein Mac aus 2012 oder neuer.

Mac Pro: Der Profi-Mac ist wieder da

Mit dem zylindrischen Mac Pro hatte Apple 2012 zwar ein beeindruckendes Stück Ingenieurskunst vorgestellt, professionelle Anwender jedoch wegen der beschränkten Erweiterungsmöglichkeiten des Computers vergrault. Mit dem neuen Mac Pro erfüllt der Konzern jetzt nicht nur das Versprechen, den Mac Pro komplett neu zu entwickeln, sondern kehrt auch zu seinen (optischen) Wurzeln zurück. Der neue Profi-Rechner besteht aus flexiblen Modulen, die unter einer abnehmbaren Hülle mit 360-Grad-Blick angeordnet sind. In der Maximalkonfiguration bietet der neue Mac Pro 28 Intel-Xeon-Kerne, 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher, zwei AMD Radeon Pro Vega II Duo, acht PCI-Express-Erweiterungsslots, vier Terabyte SSD-Speicher sowie die Afterburner-Erweiterungskarte, mit der sich gleichzeitig bis zu drei 8K-Streams im ProRes-RAW-Format abspielen lassen. Der laut Apple „am meisten konfigurierbare Mac Pro jemals“ soll im Herbst ab 5.999 US-Dollar in den Handel kommen.

WWDC Mac Pro

… und passend dazu: Pro Display XDR

High Dynamic Range war gestern, Extreme Dynamic Range ist heute: Mit seinem neuen 32-Zoll-Monitor mit 6K-Auflösung will Apple vor allem Foto- und Filmbegeisterte für sich gewinnen. Die HDR-Funktion, sagt Apple, sei bisher nur in teuren Referenz-Monitoren im mittleren fünfstelligen Bereich verfügbar. Das neue, mit 1.000 Nits extrem helle und mit 1.000.000:1 extrem kontraststarke Display drückt diesen Preis etwas nach unten. Ab 4.999 US-Dollar soll der neue Monitor kosten, die passende Halterung dazu weitere 999 US-Dollar. Dafür ermöglicht der integrierte Thunderbolt-Anschluss die Verwendung von bis zu sechs Bildschirmen gleichzeitig.

WWDC Mac Pro und Pro Display XDR

Spaß zum Schluss: ARKit und Swift

Den Abschluss der Keynote bildeten die beiden Werkzeuge ARKit und Swift. ARKit, mit dem Entwickler mit wenig Aufwand virtuelle Objekte mit der echten Welt verschmelzen lassen, ermöglicht in Zukunft die fotorealistische Darstellung mit Licht, Schatten und Bewegungsunschärfe. In einer neuen App namens Reality Composer können VR-Welten durch Klicken und Ziehen zum Leben erweckt werden. Und: ARKit erkennt künftig Personen und stellt virtuelle Objekte entsprechend davor oder dahinter dar. Wie das aussieht, zeigten die Minecraft-Entwickler mit einer beeindruckenden Demo.

Die von Apple entwickelte Programmiersprache Swift erweitert der Konzern um SwiftUI, mit dem sich Bedienelemente einfach erstellen lassen. Analog zu Systemen wie WordPress können Apps so ohne oder mit wenig Programmierkenntnissen mit klicken und ziehen gebaut und live am iPhone oder iPad getestet werden.

WWDC SwiftUI